Auf unserem Weg von Rittersheim her, oberhalb von Leiselsbach und Straße, finden wir prachtvoll gewachsene Sonnenblumen vor, die uns geradewegs ansehen. Dahinter die Kupfermühle mit ihren Silos und der entstehenden Mälzerei. Ein Betrieb, dessen Mahlprodukte in einem weiten Umkreis angeliefert werden.
Bischheim selbst schaut rechts von der Mühle hervor. Das Dorf und die Stadt Kirchheimbolanden, so muß es uns hier erscheinen, sind fast zusammengewachsen. Tatsächlich trennen nur wenige hundert Meter die Gebäude voneinander. Dazwischen die neue Autobahn, mit dem gemeinsamen Anschluss direkt vor der Haustür. Alles "vorn" ist Bischheim, alles "hinten" Kerchem.
Vielleicht wird das Gelände zwischen den beiden Orten bald von Ansiedlungen bevölkert sein. Die Verkehrsanbindung ist optimal. Ein Gebiet übrigens, das durch den Fund eines Römergrabes auf frühere Benutzer hinweist.
Noch bedeutendere Hinterlassenschaft förderte ein Pflug östlich des Dorfes bei der Arbeit zutage. Der angekratzte "große Stein" erwies sich als Sarkophag mit Grabbeigaben, der mit einem Kran geborgen wurde und im Kirchheimer Heimatmuseum wiederzufinden ist.