Von Morschheim haben wir es nicht weit. Doch müssen wir erst die "Verkehrsstränge" überqueren: die Landesstraße, die Eisenbahn, die Autobahn. Und nun sieht die Landschaft anders aus. Nicht Hügel und Täler sind die Sache von Ilbesheim. Vielmehr liegt das Dorf auf einer Hochfläche, "auf dem Gleichen". Einen solchen Anblick gibt es im Gebiet der Verbandsgemeinde nur hier. Parallel verlaufen die Ackerstreifen, auf gleicher Höhe stehen die Häuser. Selbst die Wolken haben sich dieser streifigen Bewegung etwas angeschlossen. Und der Wasserbehälter hatte Mühe, eine Stelle zu finden, von wo aus er die Gemeinde gut bedienen konnte.
Tischeben ist die Hochfläche aber nicht. Und einige Ausdehnung hat sie nur in Richtung Osten. Im Süden sorgt der Leiselsbach für Abwechslung, im Westen die Selz, im Norden, schon auf rheinhessischem Gelände, die Senke von Freimersheim.
Herrlich ist die Erde, die wir unter die Füße kriegen. Ein lockerer, krümeliger Lößboden, die "Ilbesheimer Lößschwelle". Die Bodengüte erreicht hohe bis sehr hohe Werte. Weizen, Braugerste, Zuckerrüben gedeihen prächtig. Landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe sind noch vorhanden.