Weit reicht der Blick über den Ort, am Horizont der Bruch im Steinbühl und der Koppelberg. Das Dorf liegt dort, wo ein Quertal seinen Anfang nimmt. In der Senke findet es Schutz und biete eine Wohnstätte - das ist auch der Sinn des Namens.
Höhen also an drei Seiten, offen nach Süden hin, wo es ziemlich flott abwärts geht, zur Pfrimm, die fast 100 Meter tiefer dahinfließt. Stetten ist der östlichste Ort der Verbandsgemeinde. Die Nachbarn Flomborn und Oberflörsheim sind schon rheinhessisch. Die Gemeindegrenze, zugleich die Kreisgrenze, liegt mitten in der sehr fruchtbaren Flur dazwischen.
Stetten ist aus königlichem bald in klösterlichen Besitz übergegangen. Prüm und Münsterdreisen spielten eine Rolle. Im 16. Jahrhundert kam es dann zur Kurpfalz. Auffällig im Ortsbild vor allem die beiden Kirchen. Die evangelische stammt aus dem 18. Jahrhundert, ihr schlanker Turm ist noch wesentlich jünger. Die katholische, etwas versteckt im Laub, ist eine ausgesprochene Sehenswürdigkeit.