Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus–Senftenberg (BTU) bündelt Spitzenforschung und Transfer auf internationalem Niveau und schafft dadurch ein interdisziplinäres Innovationsnetzwerk sowie einen exzellenten Wissenschafts- und Technologiestandort. Gemeinsam mit ihren renommierten Partnern bildet die BTU das Lausitz Science Network – eine Allianz von Forschungsreinrichtungen, die gemeinsam die Stärken des Wissenschaftsstandortes Cottbus–Senftenberg weiterentwickeln und dessen Sichtbarkeit erhöhen wollen. Durch innovative Forschung und neue Lehr- und Lernformate gestaltet die BTU die Zukunft: Sie trägt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und praxisrelevanten Lösungen zur Gestaltung der großen Zukunftsthemen und Transformationsprozesse bei. In vier Profillinien – „Energiewende und Dekarbonisierung“, „Gesundheit und Life Sciences“, „Globaler Wandel und Transformationsprozesse“ sowie „Künstliche Intelligenz und Sensorik“ – bündelt sie ihre Stärken in der Lehre und Forschung instituts- und fakultätsübergreifend.
Ihren Studierenden garantiert die BTU an ihren Standorten in Cottbus und Senftenberg eine anspruchsvolle Ausbildung, individuelle Unterstützung und die Möglichkeit, mit Neugier und Offenheit von- und miteinander zu lernen. Die BTU steht für eine inspirierende Atmosphäre des Lernens und Forschens in einem dialogischen, demokratischen Miteinander Aller: Die Vielfalt unseres Kollegiums und unserer Studierenden ermöglicht Innovation und Fortschritt.
An der Fakultät Humanwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
mit Tenure-Track-Option auf eine W2-Professur zu besetzen
Die Juniorprofessur ist am Institut für Gesundheit (IfG) am Standort Senftenberg der BTU Cottbus- Senftenberg angesiedelt. Das IfG ) wurde im Jahr 2016 am Standort Senftenberg vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Region gegründet und hat das Ziel, eine führende Rolle in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung und in der Etablierung der akademischen Bildung in den Gesundheitsberufen zu übernehmen. Am IfG existieren neben dem Bachelor-Studiengang Hebammenwissenschaft (B.Sc.) auch die Bachelor-Studiengänge Pflegewissenschaft (B.Sc.), Therapiewissenschaften (B.Sc.) und der Master-Studiengang Berufspädagogik für Gesundheitsberufe (M.A.). Perspektivisch soll ein weiterer (konsekutiver) Masterstudiengang mit Forschungsprofil etabliert werden. Das IfG verfolgt insgesamt das Ziel, aus disziplinären Bachelorstudiengängen Absolventinnen für die Übernahme von Aufgaben in der Gesundheitsversorgung zu qualifizieren. Gleichzeitig sollen aus interdisziplinären Masterstudiengängen Absolventinnen für die Übernahme von Aufgaben pädagogischer Tätigkeit in den Gesundheitsberufen oder Forschungstätigkeiten im Gesundheitsbereich qualifiziert werden.
Wir suchen:
eine national und international ausgewiesene Persönlichkeit mit Erfahrungen auf den Gebieten der Hebammenwissenschaft – nachgewiesen durch einschlägige Publikationen in Fachzeitschriften. Die Juniorprofessur soll die Gebiete in Forschung und Lehre im Studiengang Hebammenwissenschaft und in anderen Studiengängen der BTU vertreten. Die Aufgaben in der Lehre sollen in den Bachelor- und Masterstudiengängen in deutscher und englischer Sprache erbracht werden. Sofern keine ausreichenden Deutschkenntnisse vorliegen, wird die Bereitschaft zum baldigen Erlernen der deutschen Sprache vorausgesetzt, welche die Mitarbeit im Management des Instituts, der Fakultät und in universitären und außeruniversitären Gremien sowie die Lehre in den Bachelorstudiengängen in deutscher Sprache sicherstellt. Die Bereitschaft zur Vernetzung mit Forschungsschwerpunkten der Fakultät, zur interdisziplinären Zusammenarbeit, zur Mitwirkung an der Professionalisierung der Gesundheitsfachberufe (insbesondere der Hebammenkunde), zur Weiterentwicklung des IfG sowie die engagierte Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung werden erwartet.
Als künftige Juniorprofessorin bzw. als künftiger Juniorprofessor können Sie gem. § 47 Abs. 1 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) folgende Voraussetzungen nachweisen:
Zudem verfügen Sie über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Hebamme und Erfahrungen auf dem Gebiet der Hebammenwissenschaft und/oder Hebammenkunde.
Darüber hinaus verfügen Sie über Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung sowie bei der Durchführung von Drittmittelprojekten, wobei Erfahrungen mit DFG- oder EU-Projekten besonders erwünscht sind.
Ihre Lehrerfahrung ermöglicht eine exzellente Lehre für das hier zu besetzende Fachgebiet. Sie verfügen über die Fähigkeit, in allen curricularen Stufen vom Bachelor bis zur Promotion zu lehren, Abschlussarbeiten zu betreuen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen ermöglichen Ihnen die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung und bei der Profilierung der Fakultät.
Weitere Aufgaben ergeben sich aus § 44 BbgHG i. V. m. § 3 BbgHG.
Die Einstellungsvoraussetzungen und -bedingungen ergeben sich aus den §§ 47 und 48 BbgHG. Gemäß § 47 Abs. 2 BbgHG dürfen die Zeiten einer hauptberuflichen wissenschaftlichen Tätigkeit zwischen der letzten Prüfungsleistung der Promotion und der Bewerbung auf eine Juniorprofessur sechs Jahre nicht überschreiten. Diese Zeiten verlängern sich im Umfang einer Ermäßigung der Arbeitszeit um mindestens ein Fünftel der regelmäßigen Arbeitszeit, die für die Betreuung oder Pflege eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren oder pflegebedürftiger sonstiger Angehöriger gewährt worden ist.
Gemäß § 48 BbgHG werden Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren für die Dauer von bis zu vier Jahren zu Beamtinnen oder Beamten auf Zeit ernannt. Bei positiver Zwischenevaluation soll eine Verlängerung auf insgesamt maximal sechs Jahre erfolgen. Nach erfolgreicher Bewährung während der sechsjährigen Juniorprofessur besteht im Rahmen des Tenure Track die Option, dem Stelleninhaber oder der Stelleninhaberin nach Durchführung eines Berufungsverfahrens eine Professur der Besoldungsgruppe W2 zu übertragen.
Die BTU engagiert sich für Chancengleichheit und Diversität und strebt in allen Beschäftigtengruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an und berücksichtigt bei gleicher Eignung vorrangig Personen mit einer Schwerbehinderung bzw. diesen gleichgestellte Personen.
Informationen über das Berufungsmanagement einschließlich der Rechtsgrundlagen sowie den Status der laufenden Berufungsverfahren finden Sie unter: .
Ihre Bewerbung mit Qualifikationsnachweisen, einer tabellarischen Darstellung des beruflichen Werdegangs, einer Liste der Publikationen unter Nennung der 3 wichtigsten, den Nachweisen zur pädagogischen Eignung sowie einem Forschungs- und Lehrkonzept für die ausgeschriebene Juniorprofessur richten Sie bitte per E-Mail unter Angabe der Referenz-Nr: 6/26 in einer zusammengefassten pdf-Datei mit max. 7 MB bis zum 24.02.2026 an:
E-Mail:
Dekanin der Fakultät für Humanwissenschaften
Postanschrift: BTU Cottbus-Senftenberg, Postfach 101344, 03013 Cottbus.
Bitte seien Sie sich bei der Übersendung Ihrer Bewerbung per unverschlüsselter E-Mail der Risiken bzgl. der Vertraulichkeit und Integrität Ihrer Bewerbungsinhalte bewusst und beachten Sie bitte auch die Datenschutzhinweise auf der Internetseite der BTU Cottbus-Senftenberg.
Für weiterführende Informationen steht Ihnen der Prodekan Prof. Dr. Christian Kopkow gerne zur Verfügung (Tel.: +49 (0) 3573 / 85 741, E-Mail: ).
Die BTU trägt das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Sie wird damit für ihre fairen und transparenten Verhandlungen zur Berufung von neuen Professorinnen und Professoren ausgezeichnet.