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Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Vollzeit, Teilzeit
Berlin
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Wir, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), suchen eine(n)

PostDoc (w/m/d) im Bereich „Betriebliche Prävention und Gesundheit“

für die Gruppe 1.7 "Arbeitsschutzsysteme im Wandel; Koordinierung Arbeitsschutzstrukturen"

  • Standort: Berlin
  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Bewerbungsfrist: 01.08.2026
  • Vollzeit/Teilzeit
  • Einstellungszeitpunkt: 01.01.2027
  • befristet bis zum 31.12.2030 nach WissZeitVG

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). An drei Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 750 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und Praxis sowie in gesetzlichen Aufgaben. Mit unserer DASA Arbeitswelt Ausstellung leisten wir zentrale Bildungs- und Vermittlungsarbeit an eine breite Öffentlichkeit.

Die Fachgruppe „Arbeitsschutzsysteme im Wandel; Koordinierung Arbeitsschutzstrukturen“ befasst mit der Leistungsfähigkeit und dem Weiterentwicklungsbedarf der betrieblichen und überbetrieblichen Organisation von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Hierunter fallen auch Herausforderungen im Zuge des Wandels der Arbeitswelt, wie die Einführung neuer Technologien und die Weiterentwicklung des institutionellen Arbeitsschutzes. Ab dem Jahr 2027 beteiligt sich die BAuA im Rahmen des Projekts „Die betriebliche Präventions- und Gesundheitsschutzpraxis in Deutschland beschreiben, verstehen und ihre Auswirkung erklären“ sowohl an der Betriebs- als auch an der Beschäftigtenbefragung des Linked Personnel Panels (LPP) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Auf Basis der repräsentativen und längsschnittlichen Linked-Employer-Employee-Daten des LPP sollen differenzierte Beschreibungen, angemessene Bewertungen und ein verbessertes Verständnis der betrieblichen Präventions- und Gesundheitsschutzpraxis in der sich wandelnden Arbeitswelt generiert werden. Die LPP-Daten bieten umfassendes Analysepotenzial, um empirisch fundiertes Wissen über die Entwicklung der betrieblichen Präventions- und Gesundheitsschutzpraxis sowie deren Auswirkung auf betriebliche und betriebsstrukturelle Parameter, aber auch auf Beschäftigte auf- und auszubauen sowie entsprechende Forschungslücken zu schließen.

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit im BAuA- Forschungsprojekt „Die betriebliche Präventions- und Gesundheitsschutzpraxis in Deutschland beschreiben, verstehen und ihre Auswirkung erklären“
  • Datenaufbereitung und -auswertung der LPP-Betriebs- sowie der LPP-Beschäftigtenbefragungen, der verknüpften Daten des IAB-Betriebspanels sowie der verknüpfbaren administrativen Personendaten des IAB (LPP-ADIAB)
  • Selbstständige Bearbeitung von projektbezogenen Forschungsfragen im Bereich „Betriebliche Prävention“ sowie „Prävention und Gesundheit“
  • Publikation zentraler Projektergebnisse in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Journals mit Peer-Review-Verfahren
  • Vermittlung von zentralen Projektergebnissen und Schlussfolgerungen für Politik und Praxis in praxisbezogenen Fachzeitschriften sowie auf Fachtagungen
  • Unterstützung der Projektleitung bei allen Aufgaben des Projektmanagements (u.a. Controlling des Projektfortschritts, Koordination der Zusammenarbeit der internen und externen Projektpartnerschaften, Organisation und Dokumentation von Projektmeetings, Beiratssitzungen, Workshops und Fachveranstaltungen)
  • Mitarbeit in der Fragebogenentwicklung: Entwicklung der Frageitems und Skalen zur betrieblichen Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für die Betriebsbefragungen sowie der Frageitems und Skalen für die Beschäftigtenbefragung

Ihr Profil

Erforderlich

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master / Universitätsdiplom) vorzugsweise im Bereich Sozialwissenschaften, Soziologie, Arbeitswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitswissenschaften oder in verwandten Disziplinen mit einer quantitativ-empirischen Ausrichtung
  • Promotion in der Soziologie, Wirtschaftswissenschaften oder verwandten Disziplinen mit quantitativ-empirischer Ausrichtung
  • Fachlich fundierte Kenntnisse und Forschungserfahrungen in mindestens einem der folgenden Themenfelder: Betriebliche Prävention, Arbeit und Gesundheit, empirische Organisationsforschung
  • Erfahrung in der eigenständigen Aufbereitung und der statistischen Analyse komplexer Datensätze
  • Gute Kenntnisse gängiger Statistik-Software (z. B. Stata, R)
  • Ausgewiesene Erfahrungen in der (federführenden) Publikation von Forschungsergebnissen in nationalen und internationalen Journals mit Peer-Review-Verfahren
  • Sehr gute Englischkenntnisse (mindestens Sprachlevel C1) und sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens Sprachlevel C1)
  • Bereitschaft zu Dienstreisen

Wünschenswert

  • Hohes Maß an Eigeninitiative und Motivation, konzeptionelles und analytisches Denken sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrungen in der Projektarbeit in interdisziplinären Teams sowie Erfahrungen im Projektmanagement
  • Erfahrung in Längsschnittdatenanalysen und/oder bei der Anwendung von Kausalmethoden
  • Bereitschaft zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation in Form einer (kumulativen) Habilitation

Wir bieten

  • Zukunftsorientiertes, innovatives und gesellschaftlich bedeutendes Arbeitsfeld
  • Flexible Arbeitszeit und ortsflexible Arbeitsmöglichkeit
  • Moderne Arbeitsplatzausstattung, auch am häuslichen Arbeitsplatz
  • Attraktives Entgelt mit Zusatzrente bzw. Besoldung
  • Individuelle Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Jobticket mit Arbeitgeberförderung (monatlich 23,28 Euro)

Wofür wir stehen

Unser Selbstverständnis als zertifizierte Arbeitgeberin ist es, für eine familienfreundliche, vielfältige, nachhaltige und chancengleiche Arbeitswelt einzustehen.

Die Gleichstellung von Frau und Mann ist unser Ziel. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Eine Teilzeitbeschäftigung ist möglich.

Auch eine Behinderung sollte Sie nicht hemmen, sich bei uns zu bewerben und uns Ihre Kompetenzen aufzuzeigen. Wir unterstützen ausdrücklich die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention und setzen uns nach Maßgabe des SGB IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes besonders für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung.

Wir freuen uns auf Sie!

Zusätzliche Informationen

Mehr über die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erfahren Sie unter .

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Ansprechpersonen:

Individuelle Fragen:

Jennifer Gatter, Tel. 0231/9071-2139

Fachliche Fragen:

Prof. Dr. Matthias Dütsch, Tel. 030/51548-4779