©Helena Grebe
Der LSC ReForm vergibt fünf Seed Grants für Postdoktoranden (max. 15 Monate, Vollzeit mit der Option auf Verlängerung durch Teilzeitbeschäftigung) an einem der dem LSC angeschlossenen Forschungsinstitute und Hochschulen (Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Frobenius-Institut für Kulturanthropologische Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt, Fernuniversität Hagen oder Forschungszentrum Jülich GmbH (Helmholtz-Gemeinschaft)). Bewerbende, die ein Forschungsvorhaben entwickeln möchten, das an einer dieser Einrichtungen durchgeführt werden soll, werden bevorzugt. Der Beschäftigungsbeginn kann zwischen Herbst 2026 und Ende 2027 liegen.
Der LSC ReForm (https://reform.ressourcencampus-bochum.de/) konzentriert seine Forschung auf das transformative Potenzial von Georessourcen und zielt darauf ab, die Prozesse aufzudecken, die im Laufe der Menschheitsgeschichte zu sozio-ökologischen Veränderungen geführt haben. Georessourcen halten Gesellschaften im Diskurs und in materiellen Praktiken in Bewegung. Sie fungieren als Affordanzen innerhalb menschlicher Praktiken oder als Diskursrahmen für Wünsche, Macht und Ideologien. In seiner ersten Phase hat der LSC ReForm ein gemeinsames und interdisziplinäres Vokabular rund um die Schlüsselbegriffe „Verflechtung“, „Weltaneignung“, „Affordanzen“, „Praktiken“, „Kosmologien“ und „Pfade“ etabliert. ReForm-Hubs, Pilotprojekte (gerichtet an Nachwuchswissenschaftler*innen), Workshops und Konferenzen haben eine solide Grundlage für die methodischen und theoretischen Ansätze des LSC geschaffen.
In seiner zweiten Förderphase wird der LSC ReForm sein Schlüsselkonzept „Making Resources Alive“ weiterentwickeln und die Ambivalenzen von Georessourcen in einer Reihe von Workshops und Publikationen untersuchen. Ziel ist es, diese konzeptionelle Arbeit auszuweiten und ihren Anwendungsbereich auf andere Bereiche der Geistes- und Naturwissenschaften zu erweitern. Zu diesem Zweck wurden sechs Forschungsfelder entwickelt:
Die Vergütung erfolgt nach dem Haustarif der DMT-LB. Für diese Position bieten wir in Abhängigkeit von Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung ein Bruttojahresgehalt zwischen 59.100 € und 68.000 € an (für eine Vollzeittätigkeit im Umfang von 38,5 Stunden/Woche).
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Für nähere Auskünfte zur Stelle steht Ihnen Herr Prof. Dr. Thomas Stöllner unter +49 (234) 282538-20 gerne zur Verfügung.
Informationen über das Deutsche Bergbau-Museum Bochum erhalten Sie unter www.bergbaumuseum.de.
Wir, die DMT-LB, sind ein regional, national und international tätiges Unternehmen in Wissenschaft, Bildung und Kultur. Wir agieren mit zwei bekannten und anerkannten Institutionen – dem DBM und der TH Georg Agricola – nach außen.
Die DMT-LB strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt und begrüßt daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft.