©Helena Grebe
Im Deutschen Bergbau-Museum Bochum - Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen (DBM) der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH ist für das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok) zum 01.10.2026 die oben genannte Stelle in Vollzeit (38,5 h/Woche) zu besetzen.
Die Stelle ist auf 24 Monate befristet. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr wird angestrebt.
Das Projekt „Provenienzrecherchen zu NS-Raubgut in den zwischen 1933 und 1945 inventarisierten Beständen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum” wird durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Zum Projekt:
Das Projekt stellt das Pilotvorhaben zur Provenienzforschung am DBM dar. Untersucht werden Kunstwerke aus den Musealen Sammlungen des montan.dok, die zwischen 1933 und 1945 in die Sammlung gelangten. Spezifisch für die Kunstsammlung des DBM ist, dass sie in erster Linie als eine Belegsammlung verstanden werden muss. Charakteristisch sind u. a. seriell produzierte Druckgrafiken sowie Holz- und Elfenbeinschnitzereien mit anonymer Urheberschaft, die vorrangig über das informelle Netzwerk des Gründungsdirektors und weniger über Auktionen, Kunsthandlungen und etablierte Sammler:innen ins Haus gelangten. Im Fokus steht die durch den Gründungsdirektor Dr.-Ing. Heinrich Winkelmann (1898–1967) geprägte Sammlungspolitik.
Aufbauend auf der kürzlich abgeschlossenen Redokumentation und Digitalisierung der Kunstsammlung werden neben den Objektautopsien und der systematischen Identifizierung und Dokumentation von Kunstgegenständen mit problematischen Provenienzen vor allem Netzwerkanalysen im Fokus stehen. Das Projekt legt zugleich die Grundlage für die weiterführende Provenienzforschung in den kultur- und technikhistorischen Sammlungen des DBM.
Zur Stelle:
Sie arbeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im montan.dok des DBM in Bochum. Im zweiten Projektjahr sind für Recherchezwecke phasenweise auch längere Dienstreisen notwendig. Neben der Arbeit an den Objekten, der Auswertung der Sammlungsdokumentation im DBM sowie den weiterführenden Recherchen in externen Archiven und musealen Sammlungen gehört zudem die Wissenschaftskommunikation zum Projektverlauf zu Ihren Aufgaben.
Erforderliche Qualifikationen:
Erwünschte Qualifikationen:
Die Anstellung erfolgt auf Grundlage des Haustarifvertrags der DMT-LB. Die Vergütung entspricht – bei Erfüllung aller Voraussetzungen – TV-L E 13.
Bewerbungsunterlagen:
Bitte reichen Sie folgende Unterlagen in deutscher Sprache ein:
Fühlen Sie sich angesprochen? Dann bewerben Sie sich bis zum 16.08.2026 über diesen
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 02.09.2026 in Bochum statt.
Für nähere Auskünfte zur Stelle steht Ihnen der Projektleiter, Dr. Michael Farrenkopf, unter michael.farrenkopf@bergbaumuseum.de gerne zur Verfügung.
Informationen über das Montanhistorische Dokumentationszentrum des Deutschen Bergbau-Museums Bochum finden Sie unterk.
Über den folgenden Link erhalten Sie einen ersten Einblick in die besonderen Rahmenbedingungen, unter denen Provenienzforschung in unserem Haus stattfindet, und in die spezifischen Anforderungen, auf die sich Bewerbende einstellen sollten:.
Informationen über das Deutsche Bergbau-Museum Bochum erhalten Sie unter .
Wir, die DMT-LB, sind ein regional, national und international tätiges Unternehmen in Wissenschaft, Bildung und Kultur. Wir agieren mit zwei bekannten und anerkannten Institutionen – dem DBM und der TH Georg Agricola – nach außen.
Die DMT-LB strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt und begrüßt daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft.