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Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

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Coburg
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Mikrobiologe/Mikrobiologin als Doktorand/Doktorandin (m/w/d) – Reaktion der Weizenmikrobiota auf definierte Stressoren

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg ist in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, Institut für Bioanalytik Coburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Mikrobiologe/Mikrobiologin als Doktorand/Doktorandin (m/w/d) – Reaktion der Weizenmikrobiota auf definierte Stressoren
zu besetzen.

Ihr Aufgabengebiet:

Moderne Weizenanbausysteme stehen aufgrund zunehmender und häufigerer Wetterextreme wie Dürre, Hitze und Überschwemmungen vor wachsenden Herausforderungen. Die Mikrobiota, die die Weizenpflanze besiedelt, verleiht dem Weizen wichtige Eigenschaften, die diesen widerstandsfähiger gegen Stress machen. Die gemeinsame systemische Reaktion und die komplexen Wechselbeziehungen zwischen der Wirtspflanze und ihrer Mikrobiota definieren einen Holobionten. Diese Weizen-Krankheiten werden herkömmlicherweise mit Fungiziden bekämpft. Es ist grundsätzlich bekannt, dass Fungizide auch nichtpathogene Pilze in der Pflanzenmikrobiota schädigen. In dem DFG-geförderten Projekt MicroResponS soll mit Kollegen des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) eine Reihe von Gefäßversuchen durchgeführt werden. Wir werden zwei alte Landrassen und eine kommerzielle ertragreiche Sorte von Triticum aestivum L untersuchen und diese mit dem Resilienzverhalten einer alten Schwesterart, T. uratu, vergleichen. Die modulierenden Auswirkungen der Anwendung von zwei in der Landwirtschaft häufig verwendeten Fungizidwirkstoffen auf die so bestimmte Resilienz werden untersucht. MicroResponS wird neuartige quantitative Ansätze zur Messung der Resilienz der Weizenholobionten entwickeln. Diese Analyse-Methodik wird auf Daten aus dem Metabarcoding aktiv wachsender Bakterien und Pilze, ihren genetisch kodierten pflanzenwachstumsfördernden Merkmalen, Pflanzenbiomasseparametern und dem phänologischen Pflanzenwachstum beruhen. Sie werden in einem interdisziplinären Team mit Kollegen des ZALFs sowie mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten.

Ihr Qualifikationsprofil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom Univ. oder Master) in einem Life Science Studiengang mit biologischem Schwerpunkt (Molekularbiologie/Mikrobiologie/Bioanalytik o. Ä.)
  • Fundierte theoretische Kenntnisse der Mikrobiologie
  • Praktische Erfahrung in der mikrobiologischen Laborarbeit
  • Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit, exzellente Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten und Durchsetzungsvermögen im Umgang mit Studierenden und Wissenschaftlern
  • Souveräner Umgang mit der gängigen Office-Software

Das mit dem Freistaat Bayern geschlossene Beschäftigungsverhältnis erfolgt im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung mit 26 WoStd. und ist auf 3 Jahre befristet. Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 13 des TV-L.

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich online unter Beifügung der üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über den beruflichen Werdegang und Kontaktdaten mit akademischen Referenzen) über das Bewerbungsformular bis zum 1****5.07.2026. Schriftlich oder per E-Mail eingehende Bewerbungen können im Verfahren leider nicht berücksichtigt werden. Bewerbungen, die außerhalb der Bewerbungsfrist eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

Bei ausländischen Hochschulabschlüssen ist zur Beurteilung der Einstellungsvoraussetzungen zwingend eine Zeugnisbewertung der ZAB vorzulegen

Schwerbehinderte Menschen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Die Hochschule Coburg hat sich die berufliche Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Frauen.

Ansprechpartner

Für Rückfragen steht Prof. Dr. Matthias Noll per E-Mail unter zur Verfügung.

Bewerbungsfrist

15.07.2026

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