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Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (HSB)

Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (HSB)
Vollzeit, Teilzeit
Berlin
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An der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin ist ab dem 01. Oktober 2026 in der Abteilung Schauspiel folgende Stelle in Vollzeit zu besetzen:

Professur (m/w/d) für das Fach Schauspiel

(Besoldungsgruppe W3, Lehrverpflichtung 18 LVS)

Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin (HfS) ist eine der renommiertesten Hochschulen der darstellenden Künste im deutschsprachigen Raum mit herausragendem internationalem Ruf. In den sechs Studiengängen (Schauspiel, Regie, Dramaturgie, Puppenspielkunst, Spiel & Objekt und Choreographie) stehen die Studierenden und ihre exzellente Ausbildung in den Theaterkünsten im Zentrum. Lehre und künstlerische Praxis sind an der HfS durch das Streben nach Chancengleichheit, Diversität und Pluralismus geprägt. Die HfS vertritt ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwartet daher eine hohe Präsenztätigkeit der Lehrenden an der Hochschule. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in den Hochschulgremien und zur aktiven Mitwirkung an der Gestaltung einer inklusiven und diskriminierungssensiblen Lehr- und Forschungssituation an der Hochschule wird vorausgesetzt.

Grundlage des Schauspielstudiums an der HfS ist ein in großen Teilen an der Hochschule selbst entwickeltes Unterrichtskonzept, das sowohl Elemente des kritisch-realistischen Theaters Stanislawskis als auch des epischen Theaters Brechts enthält. Die zwei Hauptfächer Schauspiel und Sprechen sowie die Fächer Bewegung und Musik werden mit starkem Bezug aufeinander unterrichtet. Verbindendes Element ist das gestische Prinzip: Spiel, Sprechen und Bewegung werden als gleichberechtigte Teile eines zielgerichteten, sozial determinierten und partnerbezogenen Handelns verstanden. Gesucht wird eine künstlerische Persönlichkeit, die sowohl mehrjährige künstlerische Praxis am Theater im Bereich Schauspiel als auch Lehrerfahrung in der Schauspielausbildung an einer Kunsthochschule nachweisen kann.

Ihre Aufgaben:

  • Präsenzlehre im Studiengang Schauspiel.
  • Pädagogische und künstlerisch-methodische Betreuung der Studierenden, wozu auch das Interesse an einer intensiven Auseinandersetzung mit den Studierenden und ihrer künstlerischen Entwicklung gehört.
  • Perspektivisches Weiterentwickeln des Faches Schauspiel nach den sich verändernden Anforderungen der Praxis sowie Anleitung und Einarbeiten von Nachwuchslehrkräften.
  • Teilnahme an Auswertungen der Vorspiele, Aufnahmeverfahren, Prüfungen und Konferenzen der Abteilung.
  • Übernahme von Verantwortung bei der Organisation des Studienbetriebes. Dies beinhaltet neben der Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung der Hochschule insbesondere die Mentor*innentätigkeit sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Leitungsfunktionen.

Ihr Profil:

  • Die Berufungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 100 des Berliner Hochschulgesetztes (BerlHG).
  • Sie haben ein abgeschlossenes, fachbezogenes Hochschulstudium.
  • Sie verfügen über eine besondere Befähigung zur künstlerischen Arbeit und über eine herausragende künstlerische Praxis im Bereich Schauspieltheater sowie ggf. Publikationen.
  • Sie verfügen über eine ausgezeichnete pädagogische Eignung, die durch mehrjährige Lehrerfahrung in der schauspielerischen Ausbildung an einer Kunsthochschule nachgewiesen wird.
  • Sie haben Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Lehr- und Ausbildungskonzepten in der Schauspielausbildung.
  • Wünschenswert sind Erfahrungen in der Realisierung eigener künstlerischer Projekte auf professionellem Niveau sowie nachweisbare Vernetzungen im Bereich Theater, z. B. durch kontinuierliche Zusammenarbeit mit Theatern, Festivals oder Produktionshäusern, Mitgliedschaften in relevanten Fachgremien oder künstlerischen Netzwerken, Jury- oder Kuratoriumstätigkeiten oder vergleichbare Aktivitäten.

Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin setzt sich aktiv für Antidiskriminierung und Chancengerechtigkeit in ihrem Lehr- und Arbeitsumfeld ein. Sie engagiert sich für den Abbau struktureller Barrieren und fördert die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und Lebensweisen. Wir laden alle interessierten Personen unabhängig von Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft und Nationalität, sozialer Herkunft, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion und Weltanschauung zur Bewerbung ein. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt (bitte ggf. Nachweis beifügen). Auf Bewerbungsfotos verzichten wir und bitten, diese nicht einzureichen.

Ihre Bewerbung nehmen wir gerne bis zum 03. Mai 2026 ausschließlich über unser elektronisches Bewerbungsportal entgegen:

Wenn Sie noch keine Bewerbung eingereicht haben und Fragen zur Stelle haben, schreiben Sie bitte eine Mail an .