Das ist ein deutsches Forschungsinstitut mit Sitz in Tokyo. Es ist Teil der in Deutschland ansässigen öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung mit insgesamt 11 Partnerinstituten weltweit. Finanziert werden wir durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Es forscht gegenwartsbezogen zu Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und den internationalen Beziehungen Japans. Seine multidisziplinäre Ausrichtung, seine Verankerung im deutschen Wissenschaftssystem und sein Sitz in Tokyo machen es zu einer in der internationalen Forschungslandschaft einzigartigen Wissenschaftseinrichtung. Die Präsenz vor Ort ermöglicht es, komplexe Themen und aktuelle Entwicklungen durch eigene Datenerhebungen und Erschließung lokaler Quellen zeitnah und nachhaltig zu untersuchen.
Das Deutsche Institut für Japanstudien sucht ab dem 1. Februar 2027 in Vollzeit mehrere
Bewerber:innen sollen über eine abgeschlossene, herausragende Promotion verfügen. Das am DIJ geplante Forschungsvorhaben soll auf die Erstellung einer Habilitationsschrift oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen Leistung ausgerichtet sein. Das zukünftige Forschungsprogramm des Deutschen Instituts für Japanstudien befasst sich unter dem Thema „Kulturen der Transformation – Japan im Vergleich“ mit den Dynamiken von grundlegenden, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur nachhaltig prägenden Wandlungsprozessen. Das vorgeschlagene Forschungsvorhaben soll sich in diesem Themenfeld befinden, mehr Informationen zum geplanten Forschungsprogramm finden Sie . Ebenso vorausgesetzt werden sehr gute Kenntnisse der japanischen Sprache und Forschungserfahrung in Japan.
Fachliche Einstellungskriterien sind die wissenschaftliche Qualifikation der Bewerber:in und die Qualität des Forschungsvorhabens – Fragestellung, Relevanz, Methodik / Design, (potenzielle) Kooperationspartner in Japan und international.
Mit der Stelle ist neben der wissenschaftlichen Tätigkeit auch eine aktive Mitarbeit an den allgemeinen Aufgaben des Instituts verbunden. Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln und der Organisation von Tagungen sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
Die Stelle wird für die Dauer von zunächst drei Jahren besetzt. Eine Verlängerung ist möglich. Der Dienstort ist Tokyo, Japan. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine Entsendung aus Deutschland und der Erfüllung der stellenspezifischen Anforderungen erfolgt die Vergütung nach TVöD E13 (Bund). Die Sozialleistungen sind die des öffentlichen Dienstes des Bundes. Zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Tokyo erhalten entsandte Mitarbeiter:innen tarifliche Auslandszulagen einschließlich eines Mietzuschusses. Die Stelle dient der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung in der Postdoc-Phase, die Befristung erfolgt gemäß § 2 Abs. 1 WissZeitVG.
Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von behinderten Menschen wichtig sind. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen. Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien am Dienstort finden Sie auf unserer Internetseite, Fragen beantworten wir gerne unter . Ansprechpartnerin für behinderte Bewerber:innen ist die lokale Vertrauensfrau der Gleichstellungsbeauftragten ().
Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerber:innen sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei schwerbehinderten und diesen gleichgestellten Menschen nach Maßgabe des SGB IX. Wir schätzen Vielfalt und heißen daher alle Bewerbungen willkommen unabhängig von Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion und persönlichen Überzeugungen, Alter sowie sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz sind grundsätzlich alle Positionen auch in Teilzeit besetzbar.
Dem Bewerbungsschreiben sind ein Forschungskonzept (max. 2000 Wörter), Lebenslauf, Zeugnisse und ein Schriftenverzeichnis beizufügen. Außerdem sind zwei erfahrene Wissenschaftler:innen zu benennen, die auf Anfrage bereit sind, die Bewerbung zu begutachten. Bitte reichen Sie alle Unterlagen in einem PDF-Dokument über das Bewerbungsportal ein. Bewerbungsschluss ist der 9. August 2026.
Die Auswahl der Bewerber:innen, die zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden, erfolgt voraussichtlich in der zweiten Augustwoche, die Bewerbungsgespräche selbst sind für den 20. und 21.08.2026 via Zoom geplant.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an .