Altersstufe Ab 8. Klasse
Genre Analog-Collagen
Skurrile Kreaturen und Traumwelten nach Max Ernst
Aus alt wird wunderlich: In diesem analogen Kunstworkshop tauchen die Schülerinnen und Schüler in die Traumwelten des Surrealismus ein. Inspiriert von den berühmten Collagen des Künstlers Max Ernst erschaffen sie eigene, rätselhafte Bildwelten und skurrile Kreaturen.
Ab 8. Klasse
Begreifen des Prinzips des Surrealismus („das Über-Reale“/Traumhafte) nicht nur theoretisch, sondern erfahren es praktisch durch das Aufbrechen von Alltagslogiken.
Das spielerische „Puzzeln“, Verschieben und Verwerfen von Bildteilen fördert ein prozessorientiertes Arbeiten.
Da keine zeichnerischen oder malerischen Vorkenntnisse nötig sind, verliert die Angst vor dem „Fehlermachen“ oder dem leeren Blatt an Bedeutung. Jede(r) kann sofort gestalterisch einsteigen. Durch das bewusste Kombinieren von völlig fachfremden Elementen (z. B. Mensch, Maschine, Naturkunde) wird das unkonventionelle, „Querdenken“ trainiert.
Dieses eintägige Werkstattprojekt setzt einen bewussten Gegenpol zur digitalen Bilderflut und rückt das analoge, haptische Materialexperiment in den Mittelpunkt.
Inspiriert von den berühmten Collageromanen des Surrealisten Max Ernst erschaffen die Schülerinnen und Schüler eigene, traumhafte Bildwelten.
Da keine zeichnerischen Vorkenntnisse nötig sind, bietet der Workshop einen absolut schwellenfreien Zugang: Der Mut zum Experiment und das unperfekte, rätselhafte Gestalten stehen vor dem Ergebnisdruck.
Einstieg: Interaktive Bildbetrachtung von Originalen von Max Ernst. Wie entsteht die surreale Wirkung?
Schnittphase: Stöbern im Bildfundus und präzises Ausschneiden mit Schere und Cutter (Schulung der Feinmotorik und Entschleunigung).
Komposition: Freies Experimentieren und Anordnen der Fragmente auf dem Untergrund.
Reflexion: Gemeinsamer Galerierundgang. Die Jugendlichen entschlüsseln gegenseitig die Geschichten ihrer Traumbilder.