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Altersstufe Für Schüler*innen im Alter von 7 bis 12 Jahren

Genre Freie Kunst

Kopf-Fitness - Brainstorming mit Ton

Kurzbeschreibung

Der Workshop besteht aus vier Runden, in denen die Schülerinnen mit verschiedenen Aufgaben herausgefordert werden. Eine wichtige Grundregel, die für alle Runden gilt, ist, dass alle Schülerinnen den Ton nur durch Eindrücken bearbeiten können, um diverse Muster zu erstellen. Sie finden eine Methode, die dieser Regel entspricht, um ihre Ideen kreativ umzusetzen und darzustellen.

Altersstufe

Für Schüler*innen im Alter von 7 bis 12 Jahren

Zielsetzung

Das Ziel des Workshops "Kopf-Fitness - Brainstorming mit Ton " besteht darin, den Schüler*innen zu inspirieren, wie sie trotz Einschränkungen und begrenzter Ressourcen ihre Kreativität nutzen können, um neue Wege und innovative Lösungen zu finden. Indem sie verschiedene Werkzeuge und Techniken ausprobieren, werden sie ermutigt, ihre Vorstellungskraft und Beobachtungsgabe zu nutzen und dadurch ihre Denk- und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Projektbeschreibung ausführlich

Eindrücke zum Workshop: .

"Einschränkungen" sind Teil unseres Alltags. Unsere Ressourcen, sowohl materielle als auch immaterielle, sind oft begrenzt oder stehen nicht immer zur Verfügung. Der Leitgedanke dieses Workshops ist, dass man trotz Einschränkungen durch kreatives Denken viele Möglichkeiten entdecken kann.

Der Workshop "Kopf-Fitness - Brainstorming mit Ton" besteht aus vier Runden, in denen die Schüler*innen unterschiedliche Herausforderungen meistern müssen.

1. Runde – der Arm und die Hand als Werkzeug

Unsere Hände sind sehr feine Werkzeuge. In dieser Runde sollen die Schülerinnen lernen, mit verschiedenen Handbewegungen spezielle Methoden zu entwickeln, um Muster auf Keramik zu drucken. Dabei sollen die Schülerinnen ihre Beobachtungsgabe und Vorstellungskraft nutzen, um durch Experimentieren zu entdecken, welche Möglichkeiten noch im Arm stecken und wie man sie für das zu erstellende Werk am besten anwenden kann. Außer von „fassbaren“ Körperteilen wird die Darstellung eines Musters auch von „nicht fassbaren“ Körperkräften beeinflusst, beispielsweise von der Geschwindigkeit und Energie der Bewegung. Die hier zielführenden Fragen sind: Wie schnell oder langsam soll man drucken? Wie viel Kraft wendet man beim Drucken auf?

2. bzw. 3. Runde – das Werkzeug als Verlängerung der Hand und eine erweiterte Definition von „Werkzeug“

Werkzeug ist jeder Gegenstand, den man für bestimmte Zwecke gebraucht. Im Sinne dieser Auffassung können viele Objekte Werkzeuge zum Drucken werden, auch wenn man sie im Alltag nicht als solche bezeichnet. Zu den hier einzusetzenden Werkzeugen gehören beispielsweise Naturfundstücke wie Steine, Nüsse und Äste. Mit solchen ungewöhnlichen Werkzeugen kann man sich selbst ohne weitere, Gestaltungsmöglichkeiten ausdenken. Man wird auf einfache Weise kreativ.

4. Runde – Interaktion der bereits entwickelten Methoden

In der 4. Runde arbeiten die Schüler*innen selbstständig und wenden die bisher entwickelten Methoden an.

Ablaufplan

1. Tag

  • Vorstellungsrunde und Einführung in das Workshop-Thema
  • Erläuterung des Themas "Drucken mit den Händen
  • Gemeinsame Inspirationsrunde zum Sammeln von Beispielen und Ideen
  • Praktische Übungen
  • Präsentation der ersten Runden
  • Erklärung zum Thema "Drucken mit Stempeln
  • Gemeinsame Inspirationsrunde, um Beispiele zu schaffen und Ideen zu sammeln
  • Praktische Übungen
  • Präsentation der zweiten Runden, Reflexion der Erfahrungen und Diskussion der Ergebnisse

2. Tag

  • Überblick über die Arbeitsweise der Künstlerin: Wie arbeitet man als freischaffende Künstlerin? Wie organisiert man Ausstellungen? Wo arbeitet die Künstlerin?
  • Einführung in das Thema "Drucken mit Fundstücken aus der Natur
  • Gemeinsame Inspirationsrunde, um Beispiele und Ideen zu sammeln
  • Sammeln von Naturfundstücken auf dem Campus
  • Praktische Übungen
  • Einführung in das Thema "Drucken mit Naturfundstücken", um _____ auszudrucken. Wir könnten Themen mit Bewegung darstellen, z.B. Bäume bei Gewitter oder Wellen bei Regen.
  • Gemeinsame Inspirationsrunde, um Beispiele und Ideen zu sammeln.
  • Praktische Übungen
  • Präsentation und kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus der Übung und Diskussion möglicher Fragen oder Herausforderungen, die bei der Umsetzung aufgetreten sind.