Altersstufe 9. - 13. Klasse
Genre Performance / Skulptur
Tragbare Skulpturen und der eigene Körper mit skulpturaler Adaption
Wir stellen uns Fragen zu Skulptur und Körper, verrückten Prothesen die wir gerne wie Superheldinnen hätten und wie wir diese im Alltagsabfall finden. Die Schülerinnen erlernen die Schritte vom Entwurf über die Herstellung bis zur Präsentation einer tragbaren Skulptur.
Nach einer kleinen Präsentation über Beamer, einem kurzen Diskurs aus künstlerischer Sicht und der Einführung in die gestellte Aufgabe, werden die Schüler*innen mit ihren Ideen im Kopf direkt anfangen könne in MaterialCollagen, Materialerkundungen und Experimenten ihre eigenwilligen, verrückten skulpturalen Exoprothesen-Objekte, welche am Körper getragen werden können, zu gestalten. Klebend, nähend oder steckend werden Eierkartons, Plastiktüten, Dosen, Tetrapacks, Noppenfolie, Bänder, Kartons, CDs, Rettungsdecken, Fischernetze usw. zu bunten Skulpturen.
Bei der Arbeit mit diesen Materialien werden die Schüler*innen sensibilisiert für den nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen und sie erfahren, wie viele kreative Möglichkeiten es zur Wieder-verwertung von Müll geben kann.
Wenn der WS für einen Tag gebucht wird dann endet der Tag mit der Körperskulpturalen Präsentation der Ergebnisse in der Klasse.
Sollte der WS zwei Tage gebucht werden können, dann setzten wir die Inszenierung der Körperskulpturen, der Exoprothesen fort. Hierfür werden die Schüler*innen spannende Ort im Schulgelände suchen und sich selbst und andere im Raum mit den Skulpturen inszenieren. Diese Inszenierungen werden fotografisch festgehalten. Hier ist sowohl die Komposition im Raum wie auch die Abbildung (das Foto oder vielleicht auch ein kurzes Video zur Dokumentation der Performativen Handlung) in seiner Gestaltung wichtig. Die Erfahrung von Bild- und Raumkomposition im zwei- wie im dreidimensionalem werden in den Mittelpunkt gerückt.
Nach der Arbeit werden die entstandenen Fotografien und Ideen betrachtet und besprochen. Jeder Teilnehmerin entscheidet sich für ein von ihr/ihm inszeniertem Bild, welches dann auch ausgedruckt und in einer Ausstellung im Schulgebäude präsentiert werden soll.
Benötigte Materialien sind: Sammlung von Alltagsabfallobjekten (gesammelt über einen längeren Zeitraum im Vorweg des WS in der Schule), Heißklebepistolen, Kabelbinder, Draht, Spanngurte, das eigene Smartphone, ein Beamer und ggf. die Möglichkeit in Farbe Fotos zu drucken.
Dauer: 2 bis 3 Tage
Die Klasse sammelt im Voraus eine Vielzahl an Alltagsmaterialien welche im Haushalt anfallen.
Zu Beginn des Tages stimme ich die Klasse über einen Vortrag in das Thema ein. Was ist Skulptur und was ist eine Skulptur wenn sie tragbar ist? Welchen Anteil haben wir aus der Performance?
Dann werden die Jugendlichen sich das Material welches gesammelt wurde und welche ich in Teilen mitgebracht habe erst einmal genau ansehen und damit herumexperimentieren. Durch das Experiment entstehen erste Ideen welche dann konkretisiert werden und Gestalt annehmen.
Sollte nur ein Tag zur Verfügung stehen, endet der Tag mit der Vorstellung der einzelnen Objekte vor der Klasse. Sind zwei Tage verfügbar dann werden wir die Objekte in einem neuen Umgebungskontext fotografisch in Szene setzen und diese Fotos in einer Ausstellung im Schulgebäude anordnen.