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Muthesius Kunsthochschule Workshops
Sonstige
Kiel
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Altersstufe 9. - 13. Klasse

Genre Kunst am Bau

UM_bau_KUNST

Kurzbeschreibung

Der Raum an, in und um die Schule direkt. Temporäre oder auch dauerhafte künstlerische Interventionen, welche das Ziel verfolgen, einen künstlerisch anspruchsvollen Mehrwert für die Aufenthaltsqualität in, an und um die Schule herum zu generieren.

Altersstufe

      1. Klasse

Zielsetzung

Die Erfahrungen von strategischer Herangehensweise an ein großes Vorhaben, Raumkomposition, Kontext, Zeitaufwand, Material und Realisierbarkeit werden in den Mittelpunkt gerückt. Jeder einzelne Teilnehmerin trägt dazu bei, eine andere Perspektive zu gewinnen. Es ist eine besondere Erfahrung zu sehen und zu begreifen, wie leicht wir einen Ort beeinflussen und verändern können wenn wir uns bewusst damit auseinander setzen und den Ort hinterfragen. Es bedarf mitunter keines großen technischen Aufwandes um zu erfahren, das wir Qualitäten eines Ortes sichtbar und erlebbar machen können. Gemeinsam wird etwas Großes geschaffen.

Was genau das sein wird hängt von der zur Verfügung stehenden Umgebung ab und ist mit der Lehrkraft individuell abzusprechen.

Benötigte Materialien sind ein Computer und ein Beamer für eine kurze Präsentation von Beispielbildern am ersten Tag. Die weiteren Materialien für den Modellbau werden dann von mir und ggf. der Lehrkraft besorgt.

Projektbeschreibung ausführlich

Die Lehrerinnen und die Schulleiterinnen bestimmen im besten Falle einen Ort am, im oder um das Schulgebäude, an welchem wir dann gemeinsam tätig werden können. Es kann eine temporäre, leicht rückbaubare Arbeit werden, oder aber es kann auch eine Arbeit entstehen welche dort dauerhaft bleiben kann. Dies ist im Vorfeld zu klären und zu bestimmen. Dann stellen wir uns am ersten Tag mit der Klasse gemeinsam der Aufgabe für diesen spezifischen Ort eine spannende und vor allem realisierbare Kunst am Bau-Arbeit zu entwickeln. Der Prozess des Entwickelns einer Idee wird von mir angeleitet und mit Beispielbildern angeregt. So wird durch meine Mitarbeit gewährleistet das dass Vorhaben gelingt und eine gute künstlerische Qualität erreicht. Wir werden in einem „Brainstorming“ in der ganzen Klasse gemeinsam eine Konzeption entwickeln. Hierbei werden verschiedene Vorschläge auf die Anforderungen hin überprüft: wie leicht/schwer ist es zu realisieren, was wird dadurch erreicht, liegt es im Kostenrahmen, wie können wir als Klasse dies gemeinsam umsetzen? Dann werden kleine Modelle des Vorhabens gebaut. Es ist möglich die dafür veranschlagte Woche auch in zwei Blöcke zu unterteilen. Eine Konzeptions- und Modellbauphase und z.B. drei Tage für die Realisierung. Dies muss ggf. für die Materialbeschaffung eingeplant werden.

Ablaufplan

Dauer: 2-5 Tage

  1. Schulleitung und Lehrkraft bestimmen einen oder mehrere Orte welche für die Intervention zur Verfügung stehen.

Der erste Projekttag dient der Konzeption und des Modellbaus. Wir untersuchen als Klasse die Orte / den Ort auf seine Möglichkeiten und auf die ggf. bestehenden Schwierigkeiten hin. Welche Materialien sind geeignet, was wollen wir umsetzten? Ziel des ersten Treffens ist eine fertig ausgearbeitete Idee. Konzept und Ausführungsplan müssen stehen!

  1. Beschaffung der Materialien. Zwischen dem ersten Projekttag und den folgenden liegen min. 1-2 Wochen um Material bestellen zu können.

Die weiteren Projekttage dienen der Umsetzung der künstlerischen Intervention am, im, oder um das Schulgebäude.

Beispiele

  • Eine Rasenfläche kann durch aufschütten oder abtragen von Material in ihrer Form verändert werden und so eine Liege- oder Sitzfläche für die Schüler*innen werden.
  • Ein Mosaik. Viele Einzelteile werden ein ganzes. An der Wand oder auf dem Boden.
  • Der Asphalt des Schulhofes kann bemalt werden. (Auch temporär).
  • Mit bunten Klebefolien können große Glasflächen zu einem spannenden abstrakten Bild werden.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass die Arbeit im Vorfeld, die Entwicklung eines Motives eine zentrale Rolle spielt; die Überlegungen der Realisierbarkeit, von der Idee bis zu Ausführung, den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, wesentlich größer und über den Schreibtischrand hinaus zu denken.