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Ruhr-Universität Bochum

Ruhr-Universität Bochum
Vollzeit, Teilzeit
Bochum
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Medizinische Fakultät:
Zentrum für Medizinische Psychologie und Translationale Neurowissenschaften

Wir suchen 01.07.2026 (oder zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens zum 01.01.2027) befristet in Teilzeit (19,915 Std./Woche = 50 %) mindestens eine*n

Ärztlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter*in (m/w/d) in Schmerz und Stressforschung

Das Zentrum für Medizinische Psychologie und Translationale Neurowissenschaften bündelt ein interdisziplinäres Forschungs-, Versorgungs- und Lehrkonzept an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik. Forschungsprojekte werden in standortübergreifenden nationalen und internationalen Verbünden durchgeführt und eng mit innovativen Qualifizierungs- und Lehrangeboten verknüpft. Mit unserer integrierten Hochschulambulanz für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Schmerz arbeiten wir als multiprofessionelles Forschungs- und Behandlungsteam in einer hervorragend ausgestatteten Infrastruktur. Die Stelle ist in die dritte Förderperiode des von der Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichs SFB 1280 Extinction Learning eingebunden. Im Rahmen der Teilprojekte A10 und A12 des Sonderforschungsbereichs untersuchen wir schmerzbezogene Lern- und Gedächtnisprozesse in experimentellen Studien mit gesunden Probandinnen und Patientinnen. Ein besonderer Fokus liegt auf psychobiologischen Mechanismen chronischer Schmerzen, insbesondere auf neuroendokrinen und immunologischen Prozessen bei der Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung chronischer Schmerzen sowie bei Störungen der Darm-Hirn-Achse. Ziel unserer translationalen Forschung ist es, diese Mechanismen besser zu verstehen und daraus neue Ansatzpunkte für präventive und therapeutische Strategien abzuleiten.

Als ärztlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter*in (m, w, d) bringen Sie Ihre medizinisch-klinische Perspektive in die Planung und Durchführung experimenteller Studien ein und arbeiten in einem interdisziplinären Forschungsteam innerhalb des Sonderforschungsbereichs. Die Stelle bietet Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (Promotion oder Habilitation), zur Mitwirkung in der Lehre – insbesondere zu klinisch relevanten Themen wie der Arzt-Patient-Kommunikation – sowie zur Entwicklung eigener wissenschaftlicher Projekte einschließlich Publikationen und Drittmittelanträgen im Kontext des SFB. Die Tätigkeit ermöglicht eine enge Verzahnung von klinischer Perspektive und experimenteller Forschung. Eine Kombination mit klinischer Tätigkeit bzw. die Vereinbarkeit mit einer fachärztlichen Weiterbildung kann – je nach individueller Konstellation – unterstützt werden. Die Stelle ist zunächst bis zum Ende der aktuellen Förderperiode des Sonderforschungsbereichs (30.06.2029) befristet.

Umfang: Teilzeit
Dauer: befristet, 30.06.2029
Beginn: 01.07.2026 (oder zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens zum 01.01.2027)
Bewerben bis: 18.05.2026

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit an experimentellen Forschungsprojekten zu schmerzbezogenen Lernprozessen mit Bezügen zu Entzündungsprozessen und neuroendokrinen Stressmechanismen
  • Einbringen medizinisch-klinischer Expertise bei der Rekrutierung, Betreuung und Untersuchung von Studienteilnehmenden
  • Mitwirkung bei der Organisation und Durchführung experimenteller Studien, einschließlich Aufbereitung und Auswertung von Daten sowie biologischem Probenmaterial
  • Aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung bestehender Forschungsansätze sowie Einbringen eigener wissenschaftlicher Ideen
  • Verfassen wissenschaftlicher Publikationen und Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen

Ihr Profil:

  • Approbation als Ärztin/Arzt
  • Interesse an klinisch-wissenschaftlicher Forschung im Bereich Schmerz- und Stressforschung an der Schnittstelle zu den klinischen Neurowissenschaften
  • Engagement, Teamfähigkeit und ausgeprägte kommunikative Kompetenzen
  • Erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten mit klinischem Bezug sind wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung

Wir bieten:

  • Gestaltungsspielräume für innovative translationale Forschung im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 1280
  • Attraktive Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung (Promotion oder Habilitation)
  • Einbindung in ein international vernetztes Forschungsumfeld mit vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten
  • Exzellente infrastrukturelle Voraussetzungen für experimentelle und klinisch orientierte Forschung
  • Teamorientierte Zusammenarbeit in einem engagierten, internationalen und wertschätzenden wissenschaftlichen Umfeld
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung und Möglichkeiten für ortsflexibles Arbeiten im Rahmen der projektbezogenen Aufgaben
  • Eine Beschäftigung an einer der größten Universitäten Deutschlands innerhalb der Universitätsallianz Ruhr

Weitergehende Informationen:

Die Beschäftigung erfolgt im Angestelltenverhältnis und richtet sich nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L).
Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen in Entgeltgruppe E 14 TV-L.

Weitere Informationen finden Sie hierzu unter .

Der Dienstort ist die Ruhr-Universität Bochum.

Erfolgt die Finanzierung bei der Einstellung ausschließlich von externen Drittmittelgebern, besteht für die Beschäftigten keine Verpflichtung zur Übernahme von Lehrverpflichtungen.

Die RUB versteht sich als Universität mit internationaler Ausstrahlung. Campussprachen sind Deutsch und Englisch. Kompetenzen in mindestens einer der beiden Sprachen und die Bereitschaft, sich die andere anzueignen, werden vorausgesetzt. Die RUB stellt entsprechende kostenfreie Angebote für Mitarbeitende zur Verfügung.

Der Personalrat hat das Recht, an allen Auswahlgesprächen teilzunehmen. Auf Wunsch einer bewerbenden Person (m/w/d) sichert er seine Teilnahme am gesamten Verfahren zu. Bitte wenden Sie sich an wpr@rub.de.

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungs­universitäten in Deutschland. Als reform­orientierte Campus­universität vereint sie in einzig­artiger Weise die gesamte Spann­breite der großen Wissenschafts­bereiche an einem Ort. Das dynamische Mit­einander von Fächern und Fächer­kulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleicher­maßen besondere Chancen zur inter­disziplinären Zusammen­arbeit.

Die RUB steht für Diversität und Chancengleichheit. Daher fördern wir die Zusammenarbeit heterogener Teams und den beruflichen Weg von Menschen, die in den jeweiligen Arbeitsbereichen unterrepräsentiert sind. Die RUB wünscht ausdrücklich die Bewerbung von Frauen. In Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind uns ebenfalls sehr willkommen.

Ansprechpersonen für weitere Informationen:

Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch , Tel.: +49 234 32 32 27286
Bettina van Heek , Tel.: +49 234 32 32 12598

Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Verdienstausfall bzw. sonstige Bewerbungskosten für Vorstellungsgespräche können leider nicht erstattet werden.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der ANR 5588 bis zum 18.05.2026 über unser Online-Bewerbungsportal

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