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Fakultät für Geschichtswissenschaften :
Institut für Archäologische Wissenschaften, Bereich Ur- und Frühgeschichte
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zum 01.07.2026 befristet in Teilzeit (29,8725 Std./Woche = 75 %) eine*n
Dem Nordwesten Deutschlands wird von der Forschung große Bedeutung beigemessen, wenn es um die Rekonstruktion der römisch-germanischen Interaktionen geht. Das Gebiet zwischen Weser, Rhein und Nordsee bildet exemplarisch die soziale und wirtschaftliche Entwicklung „germanischer“ Gesellschaften ab, die in der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends nach Christus in Wechselbeziehung mit dem Römischen Reich standen. In den vergangenen Jahrzehnten fanden in diesem Raum zahlreiche Großgrabungen statt, die umfangreiches neues Quellenmaterial hervorgebracht haben. Doch während die wenigen über das Untersuchungsgebiet vorhandenen historischen Quellen seit langem in der Forschung diskutiert werden, sind die aus dem Untersuchungsraum bekannten, archäologischen Objekte und Strukturen bislang kaum publiziert und analysiert worden. Deshalb soll nun im Rahmen des über eine Laufzeit von 18 Jahren angelegten Akademieprojektes „Westgermanien im Wandel - Edition und multidisziplinäre Erforschung der nordwestdeutschen Kulturlandschaft während der römischen Kaiserzeit (1.-4. Jahrhundert)“ eine Edition dieses bislang nahezu unbeachteten Kulturschatzes entstehen.
Als Datenmanager*in (m/w/d) dieses Projektes erledigen Sie selbstständig und zuverlässig die Kozeptionierung, Einrichtung und Pflege von IT-Infrastrukturen, Sie konzeptionieren Datenbanken für das Projekt und kümmern sich um das Forschungsdatenmanagement. Sie sind eingebunden in die wissenschaftliche Aufarbeitung und unterstützen das Team hierbei durch fragestellungsorientiert zugeschnittene Softwaretools.
Umfang: Teilzeit
Dauer: befristet, 31.12.2028
Beginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zum 01.07.2026
Bewerben bis: 07.06.2026
Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben mit hoher Eigenverantwortung, Möglichkeiten der ortsflexiblen Arbeit (mobile Arbeit und Telearbeit)
Die Beschäftigung erfolgt im Angestelltenverhältnis und richtet sich nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L). Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen in Entgeltgruppe E10 TV-L.
Weitere Informationen finden Sie hierzu unter .
Der Dienstort ist die Ruhr-Universität Bochum.
Die Stelle ist erstmal bis zum 31.12.2028 befristet, bei positiven Evaluationen kann das Projekt aber auf bis zu 18 Jahre verlängert werden.
Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als reformorientierte Campusuniversität vereint sie in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche an einem Ort. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit.
Die RUB steht für Diversität und Chancengleichheit. Daher fördern wir die Zusammenarbeit heterogener Teams und den beruflichen Weg von Menschen, die in den jeweiligen Arbeitsbereichen unterrepräsentiert sind. Die RUB wünscht ausdrücklich die Bewerbung von Frauen. In Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind uns ebenfalls sehr willkommen.
Prof. Dr. Thomas Stöllner, Tel.: +49 234 32 28075
Prof. Dr. Wolfgang Ebel-Zepezauer, Tel.: +49 234 32 22545
Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Verdienstausfall bzw. sonstige Bewerbungskosten für Vorstellungsgespräche können leider nicht erstattet werden.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der ANR 5715 bis zum 07.06.2026 über unser Online-Bewerbungsportal
RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM
44801 Bochum
Universitätsstraße 150
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