Voraussichtlich zum Sommersemester 2027 ist an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe folgende Position zu besetzen:
Die HfG Karlsruhe schreibt in der Fachgruppe Design, bestehend aus den Studiengängen Kommunikationsdesign und Produktdesign, die o.g. Professur aus, die sich mit der praktischen und zugleich kritischen Auseinandersetzung mit Emerging Technologies in der zeitgenössischen Designpraxis befasst.
Die Professur zielt darauf ab, technologische Möglichkeiten in beiden Studiengängen zu erweitern, weiterzuentwickeln und in einen dynamischen didaktischen, technischen und konzeptionellen Rahmen zu integrieren. Von der zu berufenden Person wird erwartet, dass sie für Studierende einen experimentellen und produktionsorientierten Raum eröffnet, der den Einsatz unterschiedlicher technologischer Werkzeuge, Verfahren und Materialien einschließt.
Mit der Professur ist eine substanzielle Lehrverpflichtung verbunden. Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber entwickelt und verantwortet Lehrveranstaltungen, die Studierende beim Erwerb technologischer Kompetenzen unterstützen – von grundlegenden Fertigkeiten bis hin zu fortgeschrittener, projektbasierter Forschung. Dabei sind technologische Praktiken systematisch in übergreifende ästhetische, soziale und ökologische Kontexte einzuordnen. Erwartet wird insbesondere, dass Technologie nicht ausschließlich instrumentell verstanden wird, sondern als Gegenstand kritischer Reflexion über die sich wandelnde Rolle des Designs in der Gegenwartskultur. Ein zentrales Anliegen besteht darin zu untersuchen, wie kreative Methoden und neue Technologien zur Gestaltung einer gerechten und inklusiven Gesellschaft beitragen können, in der technologische Entwicklungen kreatives Denken, kritische Praxis und gemeinschaftliches Zusammenleben fördern.
Die Fachgruppe Design begrüßt insbesondere Bewerbungen von Personen, deren gestalterische Praxis unterschiedliche Maßstabsebenen umfasst – von material- und formbezogenen Untersuchungen bis hin zu systemischen und spekulativen Ansätzen. Erwartet wird ein Lehr- und Forschungsprofil, das Technologie nicht allein als Werkzeug, sondern auch als ökologischen, kulturellen und poetischen Wirkfaktor im Design versteht.
Darüber hinaus wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachgruppen der Hochschule sowie mit dem benachbarten Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe erwartet. Die weiteren Dienstpflichten sind in § 46 des Landeshochschul-gesetzes (LHG) Baden-Württemberg geregelt.
Die Mitwirkung an der Selbstverwaltung der Hochschule gehört zu den Dienstpflichten.
Zudem müssen Kandidat*innen über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse verfügen. Die Amtssprache an der HfG und im Berufungsverfahren ist Deutsch..
Die HfG Karlsruhe setzt sich für Diversität, Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein. Sie möchte den Anteil von Frauen im Bereich der Professorenschaft beibehalten. Die HfG Karlsruhe unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungen mit Lebenslauf und Unterlagen, die den künstlerischen/ akademischen Werdegang deutlich machen, über das Online-Bewerbungsformular bis zum 31.05.2026 (https://hfg-karlsruhe.de/hochschule/stellen/) ein.
Auskünfte zur Stellenausschreibung erteilt das Rektorat unter der Telefonnummer: +49 (0) 721 8203-2297 oder E-Mail: rektorat@hfg-karlsruhe.de.
Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten bei der betroffenen Person gemäß Artikel 13 DSGVO finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Offene Stellen“.
Bitte beachten Sie, dass die deutsche Textversion der Stellenausschreibung die rechtsverbindliche ist.