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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Vollzeit, Teilzeit
Nürnberg
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Innovation braucht Vielfalt

Als Professorin oder Professor (w/m/d) an der Ohm haben Sie ein einzigartiges berufliches Umfeld. Als große Hochschule bieten wir Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Tätigkeit flexibel zu gestalten. Ihre innovativen Ideen in Lehre und Forschung und Ihre Mitwirkung in strategischen Projekten prägen das Profil unserer Hochschule mit.

Bei uns agieren Sie vernetzt in kollegialen Teams. Sie arbeiten mit Studierenden in innovativen Lehr- und Lernformaten und begleiten aktiv deren Persönlichkeitsentwicklung. Sie bringen Ihre Kompetenz in interessante und gesellschaftlich relevante Vorhaben ein. Sie sind hochschulweit und international interdisziplinär vernetzt. Der Transfer Ihrer Erkenntnisse in die Praxis schafft einen Mehrwert für die Menschen – so gestalten Sie den technologischen und gesellschaftlichen Wandel aktiv mit.

Organisationseinheit

Architektur

Vergütung

Besoldungsgruppe W2

Beschäftigungsart

Professur in Vollzeit

Eintrittsdatum

zum Sommersemester 2027 oder später

Interessiert?

Dann unternehmen Sie den nächsten Schritt und verwirklichen Sie Ihre beruflichen Ziele mit uns! Wir freuen uns auf Ihre aussage­kräftige Bewer­bung bis zum 9. Juni 2026. Bitte nutzen Sie ausschließlich unser Online-Bewerbungsportal.

Den Bewerbungsunterlagen sind eine Liste der durchgeführten Drittmittelprojekte mit eingeworbenen Drittmitteln sowie ein- bis zweiseitiges Kurzkonzept beizulegen, aus dem Ihre Vorstellungen zum zukünftigen Engagement im Bereich der angewandten Forschung hervorgehen.

Bei Fragen zur Professur steht Ihnen gerne Herr Prof. Dipl.-Ing. Frank Lattke (frank.lattke@th-nuernberg.de) zur Verfügung.

Werden Sie der Ohm und erfahren Sie mehr zu unseren Angeboten und zum Berufungsverfahren unter den FAQ.

Professur für Konstruktion und Gebäudehülle (W2)

Der Gebäudesektor ist maßgeblich für Energieverbrauch, Ressourceninanspruchnahme und Treibhausgasemissionen verantwortlich. Klimawandel und Dekarbonisierung des Bauens er-fordern fundierte Kenntnisse zu energieeffizienten Gebäudehüllen, nachhaltigen Trag- und Fassadensystemen sowie zu Lebenszyklusbetrachtungen. Ressourceneffizienz und zirkuläres Bauen verlangen neue konstruktive Logiken der Fügung, Demontagefähigkeit und Wieder-verwendung. Insbesondere im Umgang mit dem Gebäudebestand sind adaptive, vorgefertigte Lösungen von hoher Relevanz. Gleichzeitig transformieren Digitalisierung, BIM-basierte Planungsprozesse, automatisierte Fertigung und industrielle Vorfertigung die Baupraxis grundlegend. Das Lehrgebiet „Konstruktion und Gebäudehülle“ ist der entscheidende Ort, um diese Entwicklungen wissenschaftlich zu reflektieren und didaktisch zu verankern.

Als Stelleninhaberin oder Stelleninhaber (m/w/d) sollen Sie das Lehrgebiet in der Lehre vertreten und in dem ausgewiesenen Gebiet überdurchschnittlich in der Forschung aktiv sein.

Für die ersten fünf Jahre ist das Lehrdeputat zugunsten von Forschungsaktivitäten um die Hälfte reduziert. Drittmitteleinwerbung und Engagement im Bereich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie des Wissens- und Technologietransfers werden vorausgesetzt. Bei positiver Evaluierung der forschungsbezogenen Leistungen ist eine Verlängerung der Lehrdeputatsreduzierung über die fünf Jahre hinaus vorgesehen.

Ihre Aufgaben

Die Professur vertritt im Bachelor- und Masterstudiengang das Fachgebiet Baukonstruktion mit dem Schwerpunkt „Konstruktion und Gebäudehülle“ in Lehre, Forschung und Transfer. Die zu besetzende Professur ist das Bindeglied zwischen der Forschungsprofessur „digitale Fabrikation mit Schwerpunkt Holzbau“ und den Lehrgebieten „Material und Konstruktion“ und „Ressourcen und Baukonstruktion“. Der Lehr- und Forschungseinsatz liegt in der Grundlagenlehre im Bachelor-Studiengang sowie in der weiterführenden Anwendung der Themen in Entwurfsprojekten sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang. Sie entwickeln innovative Lehrformate und integrieren aktuelle Forschungsergebnisse in die Lehre. Die Mitwirkung im Promotionszentrum Integrales Bauen ist bei entsprechenden Forschungsleistungen vorgesehen.

Zukunftsorientiert eröffnet das Lehrgebiet vielfältige Entwicklungsperspektiven: die Erforschung innovativer Gebäudehüllsysteme, klimaadaptiver und energieaktiver Fassaden, nachhaltiger Materialkonzepte sowie hybrider und nachwachsender Baustoffe. Integrale Planungsprozesse, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Tragwerksplanung, Bauphysik, Energie- und Gebäudetechnik sowie digitale Fabrikation gewinnen weiter an Bedeutung. Die Professur leistet hierbei einen wesentlichen Beitrag zum Transfer zwischen Forschung und Lehre, indem aktuelle Erkenntnisse aus angewandter Forschung, Drittmittelprojekten und Kooperationen mit Praxispartnern unmittelbar in Entwurfs- und Konstruktionslehre einfließen. Sie beteiligen sich an der Weiterentwicklung von Studium und Lehre, an internationalen Lehr- und Forschungsaktivitäten sowie an der akademischen Selbstverwaltung.

Ihr Profil

Als Architektin oder Architekt weisen Sie eine ausgewiesene Expertise und Praxiserfahrung in der Planung und Konstruktion von Gebäudehüllen sowie in zukunftsrelevanten Themen, wie nachhaltigem und ressourceneffizientem Bauen, innovativen Fassadensystemen, Bauen im Bestand und Kreislaufwirtschaft auf. Kompetenzen im Bereich BIM, Parametrik oder digitalen Vorfertigungsprozesse werden vorausgesetzt. Sie verfügen über ein sichtbares Forschungsprofil inklusive der Einwerbung von Drittmitteln und internationale Erfahrungen, insbesondere in Forschungsprojekten sind von Vorteil. Einschlägige Erfahrungen in der Hochschullehre sind erwünscht. Internationale Erfahrungen insbesondere in Forschungsprojekten sind von Vorteil. Erforderlich sind gute Deutsch- und Englischkenntnisse, die eine qualifizierte Lehre in deutscher und englischer Sprache ermöglichen. Sie sind in der Lage, neben der grundständigen Lehre an der Fakultät Architektur den Arbeitsbereich interdisziplinär mit Forschungsthemen innerhalb der Hochschule zu vernetzen und nach außen in die Praxis zu wirken.

Einstellungsvoraussetzungen

Grundvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit ist durch die Qualität einer Promotion oder durch ein Gutachten über promotionsadäquate Leistungen zu belegen. Vorausgesetzt wird die pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre, hochschuldidaktische Qualifikationen und durch eine Probelehrveranstaltung nachgewiesen wird. Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden müssen in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis nachgewiesen werden, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen. In besonderen Fällen kann der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.

In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Nach Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorgesehen.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Die Hochschule strebt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich eine Erhöhung des Anteils von Frauen an. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich gewünscht. Die Ohm hat das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ erstmals 2005 erworben.