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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Vollzeit, Teilzeit
Nürnberg
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Innovation braucht Vielfalt

Als Professorin oder Professor (w/m/d) an der Ohm haben Sie ein einzigartiges berufliches Umfeld. Als große Hochschule bieten wir Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Tätigkeit flexibel zu gestalten. Ihre innovativen Ideen in Lehre und Forschung und Ihre Mitwirkung in strategischen Projekten prägen das Profil unserer Hochschule mit.

Bei uns agieren Sie vernetzt in kollegialen Teams. Sie arbeiten mit Studierenden in innovativen Lehr- und Lernformaten und begleiten aktiv deren Persönlichkeitsentwicklung. Sie bringen Ihre Kompetenz in interessante und gesellschaftlich relevante Vorhaben ein. Sie sind hochschulweit und international interdisziplinär vernetzt. Der Transfer Ihrer Erkenntnisse in die Praxis schafft einen Mehrwert für die Menschen – so gestalten Sie den technologischen und gesellschaftlichen Wandel aktiv mit.

Organisationseinheit

Architektur

Vergütung

Besoldungsgruppe W2

Beschäftigungsart

Professur in Vollzeit

Eintrittsdatum

zum Sommersemster 2027 oder später

Interessiert?

Dann unternehmen Sie den nächsten Schritt und verwirklichen Sie Ihre beruflichen Ziele mit uns! Wir freuen uns auf Ihre aussage­kräftige Bewer­bung bis zum 9. Juni 2026. Bitte nutzen Sie ausschließlich unser Online-Bewerbungsportal.

Bei Fragen zur Professur steht Ihnen gerne Prof. Henry Fenzlein (henry.fenzlein@th-nuernberg.de) zur Verfügung.

Werden Sie der Ohm und erfahren Sie mehr zu unseren Angeboten und zum Berufungsverfahren unter den FAQ.

Professur für Stadt und Landschaft (W2)

Ihre Aufgaben

Die Professur vertritt das Lehrgebiet Stadt und Landschaft in Lehre, Forschung und Transfer. In Ergänzung zum Lehrgebiet Städtebau und Entwerfen vervollständigt sie das Fachgebiet Stadtplanung an der Fakultät für Architektur.

Zu den Aufgaben gehört die Vertretung des genannten Lehrgebiets in der Grundlagenlehre sowie in der anwendungsbezogenen Lehre innerhalb von Entwurfs- und Projektarbeiten in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Darüber hinaus umfasst das Aufgabengebiet die Betreuung von Abschlussarbeiten. Erwartet wird die Entwicklung und Etablierung innovativer Lehrformate sowie die kontinuierliche Integration aktueller Themen aus Forschung und Planungspraxis in die Lehre.

Das Lehrgebiet Stadt und Landschaft besitzt für das Architekturstudium eine besondere Bedeutung. Das Verständnis übergeordneter räumlicher Planungszusammenhänge sowie die Fähigkeit, räumliche Entwicklungen aus einer freiraumbezogenen Perspektive zu analysieren und zu gestalten, sind von grundlegender Relevanz für die gebaute Umwelt.

Zugleich ist das Lehrgebiet in besonderer Weise mit zentralen gesellschaftlichen Transformationsprozessen verbunden. Hierzu zählen insbesondere der Klimawandel, die Mobilitätswende und die Wohnungsfrage. Themen wie ressourcenschonende räumliche Entwicklung, klimaadaptive öffentliche Räume, flächensparende Siedlungsentwicklung, Entsiegelungsstrategien, die Stärkung von Grün- und Freiraumstrukturen, alternative Mobilitätsangebote sowie das Verhältnis von Stadt und Land sind daher in Forschung und Lehre in besonderem Maße zu berücksichtigen.

Von der Stelleninhaberin oder dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie bzw. er einen substanziellen Beitrag zur Vermittlung dieser Themen sowie zum Transfer zwischen Forschung, Lehre und Planungspraxis leistet. Dies schließt insbesondere die Einbindung aktueller Erkenntnisse aus der angewandten Forschung, aus Drittmittelprojekten sowie aus Kooperationen mit Praxispartnerinnen und Praxispartnern in die Planungs- und Entwurfslehre ein.

Ferner wird die aktive Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Studium und Lehre, an internationalen Lehr- und Forschungsaktivitäten sowie an der akademischen Selbstverwaltung erwartet.

Ihr Profil

Gesucht wird eine Person mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit herausragender Expertise und Praxiserfahrung in der Planung und Realisierung von stadtplanerischen und freiraumplanerischen Aufgabenstellungen sowie zukunftsrelevanten Themen, wie klimaresilienten Freiräumen, ressourcenschonender Stadt -und Raumplanung, multicodierter öffentlicher Räume und ökologischer Quartierskreisläufe.

Die Schwerpunkte werden sowohl im lokalen als auch im globalen Kontext an der Schnittstelle von Stadtplanung zur Freiraum- und Landschaftsplanung gesehen.

Kompetenzen in digitalen Planungs- und Entwurfswerkzeugen wie BIM, GIS werden vorausgesetzt. Darüber hinaus wird eine herausragende Fähigkeit im fachtheoretischen Diskurs, insbesondere zu Fragen eines zukunftsorientierten Verständnisses des Fachgebietes, erwartet. Einschlägige Erfahrung in der Hochschullehre ist von Vorteil. Erforderlich sind gute Deutsch- und Englischkenntnisse, die eine qualifizierte Lehre in deutscher und englischer Sprache ermöglichen

Einstellungsvoraussetzungen

Grundvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit ist durch die Qualität einer Promotion oder durch ein Gutachten über promotionsadäquate Leistungen zu belegen. Vorausgesetzt wird die pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre, hochschuldidaktische Qualifikationen und durch eine Probelehrveranstaltung nachgewiesen wird. Besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden müssen in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis nachgewiesen werden, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen. In besonderen Fällen kann der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.

In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Nach Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorgesehen.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Die Hochschule strebt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich eine Erhöhung des Anteils von Frauen an. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich gewünscht. Die Ohm hat das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ erstmals 2005 erworben.