Einrichtung: Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Fachbereich Sozialökonomie, Soziologie, insb. Methoden der empirischen Sozialforschung
Wertigkeit: EGR. 13 TV-L
Arbeitsbeginn: 01.01.2027, zunächst befristet für die Dauer von 3 Jahren (auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Eine Verlängerung um bis zu 3 Jahre ist bei positiver Bewertung der in der ersten Phase erbrachten Leistungen vorgesehen. Eine Verbeamtung auf Zeit gem. § 28 Abs. 2 HmbHG ist bei Verfügbarkeit einer entsprechenden Stelle und bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen auf Antrag möglich.
Bewerbungsschluss: 11.11.2026
Arbeitsumfang: teilzeitgeeignete Vollzeitstelle
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen in der Forschung und der Lehre im Fachbereich bzw. in der wissenschaftlichen Einrichtung. Im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses besteht Gelegenheit zur Erbringung zusätzlicher wissenschaftlicher Leistungen durch selbständige Forschung sowie zum Erwerb von Erfahrungen in der Lehre. Im Rahmen der Dienstaufgaben wird daher ein Zeitanteil von mindestens einem Drittel der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zur eigenen wissenschaftlichen Arbeit gewährt.
Zu Ihrem Aufgabengebiet gehört eigenständige Forschung einschließlich der Veröffentlichung in wissenschaftlichen Zeitschriften sowie Präsentation auf nationalen und internationalen Konferenzen. Möglichkeit der Beteiligung an laufenden bzw. zukünftigen Forschungsvorhaben im Arbeitsbereich. Durchführung von Lehrveranstaltungen in Methoden der empirischen Sozialforschung und anderen Bereichen der Soziologie in den Bachelor- und Masterprogrammen des Fachbereichs (Lehrverpflichtung 5 LVS). Mitarbeit bei Organisation des Arbeitsbereichs (u. a. Betreuung von Hilfskräften, Beschaffung gemeinsam genutzter Daten), Beteiligung an Austausch zu Forschung und Lehre im Arbeits- und Fachbereich.
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums, Promotion.
Erwartet werden sehr gute Kenntnisse der Methoden der empirischen Sozialforschung (insbesondere quantitativ) oder in verwandten Feldern wie Social Data Science oder Computational Social Science. Weiter die Fähigkeit, diese im Rahmen innovativer Forschung anzuwenden und in engagierter Lehre einzubringen. Inhaltlich sollte die bzw. der Bewerber:in in einem oder mehreren der folgenden Bereiche durch einschlägige Publikationen ausgewiesen sein: Armut und Soziale Ungleichheit (z. B. Arbeit, Bildung, Auswirkungen des Klimawandels), Wandel von Wohlfahrtsstaaten, International vergleichende Sozialforschung. Internationale wissenschaftliche Erfahrungen (z. B. Vorträge, Gastaufenthalte) sind erwünscht. Weiter wird Lehrerfahrung erwartet, wobei insbesondere inhaltlich einschlägige Lehrerfahrung wünschenswert ist. Da die Studiengänge des Fachbereichs überwiegend deutschsprachig angeboten werden, werden für die Lehre ausreichende Deutschkenntnisse oder die Fähigkeit diese innerhalb von zwei Jahren zu erwerben, erwartet.
Sichere Vergütung nach Tarif
Weiterbildungsmöglichkeiten
Betriebliche Altersvorsorge
Attraktive Lage
Flexible Arbeitszeiten
Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Gesundheitsmanagement, EGYM Wellpass
Bildungsurlaub
30 Tage Urlaub/Jahr
Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future in a Digital Age“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.
Die Universität Hamburg engagiert sich für Chancengerechtigkeit. Vielfalt bereichert unser universitäres Leben in Studium, Forschung, Lehre, Bildung und am Arbeitsplatz. Wir begrüßen daher alle Bewerbungen, unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung sowie Behinderung oder Erkrankung.
Die Universität Hamburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und bittet qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Hinweis zur Regelanfrage nach § 34a Hamburgisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz: Die Dienststelle stellt für die im Auswahlverfahren ausgewählte Person eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz über dort vorliegende Erkenntnisse, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen ( und ).
Prof. Dr. Henning Lohmann
Martin Halewitz
Welckerstraße 8
20354 Hamburg
260
11.11.2026
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