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Universität Marburg

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Vollzeit
Marburg
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Ausschreibungs-ID:
fb20-0001-W2-Molekulare Pharmakologie-2026


Eintrittstermin: nächstmöglich

Bewerbungsfrist: 12.04.2026

Besoldungsgruppe: W 2 HBesG

Befristung:
unbefristet

Umfang: Vollzeit


Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Medizin im Pharmakologischen Institut ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Professur (W 2) für Molekulare Pharmakologie

zu besetzen.

Das Pharmakologische Institut erforscht die molekularen Mechanismen der Plastizität und interzellulären Kommunikation von Epithelzellen – den zentralen Grundlagen für die Regeneration von epithelialen Organen und die Entstehung von Tumoren.

Wir suchen eine wissenschaftlich herausragende Persönlichkeit mit ausgeprägter Innovationskraft, die die Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs Medizin zu Tumorbiologie und/oder Inflammation und Infektion auf internationalem Spitzenniveau verstärkt. Die Professur soll die Profilbildung des Fachbereichs Medizin im Bereich Epitheliale Adaptation strategisch unterstützen und eng mit den entsprechenden Forschungsverbünden zusammenarbeiten – insbesondere dem TRR 425 „Desmosomale Dysfunktion in Epithelbarrieren“, dem GRK 2573 „Das inflammatorische Tumorsekretom“ und den Marburger Arbeitsgruppen des SPP 2493 „Heterotypische Zell-Zell-Interaktionen in epithelialen Geweben“.

Ihre Aufgaben:

  • Aufbau und Entwicklung einer eigenen, international sichtbaren, forschungs- und drittmittelstarken Arbeitsgruppe
  • interdisziplinäre Kooperation mit bestehenden Forschungsverbünden, Instituten und Kliniken
  • aktive Mitgestaltung neuer Forschungsinitiativen des Fachbereichs Medizin und der Philipps-Universität im Bereich Epitheliale Adaptation
  • besonderes Engagement in der eigenständigen Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln
  • teamorientierte und kooperative Beteiligung an der Organisation des Pharmakologischen Instituts
  • engagierte Vertretung des Fachs Pharmakologie in der Lehre in den Studiengängen Human- und Zahnmedizin sowie im Bachelor- und Masterstudiengang Humanbiologie

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und die Promotion in Medizin, Pharmazie oder in einem anderen Fach der Lebenswissenschaften
  • international sichtbare Forschung an krankheitsrelevanten innovativen Modellsystemen im Bereich Epitheliale Adaptation bei Inflammation, Regeneration und/oder in Tumoren
  • herausragende Publikationen und erfolgreiche Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln
  • ausgeprägte Teamfähigkeit, hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und starkes Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • nachgewiesene Lehrkompetenz und -erfahrung sowie kontinuierliche Lehrtätigkeit
  • Lehrerfahrung im Fach Pharmakologie ist von Vorteil, aber nicht Voraussetzung

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 67 und 68 HessHG. Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Universität.

Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen den Forschungscampus Mittelhessen gegründet; in diesem Rahmen praktizieren die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte. Entsprechend wird die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation in Campus-Schwerpunkten und Profilbereichen sowie die Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet.

Wir bieten:

  • die Chance, Teil einer renommierten und zukunftsorientierten Universität zu werden
  • Landesticket zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV in Hessen
  • Familienservice (Ferienbetreuung, Dual Career Services)

Kontakt für weitere Informationen Prof. Dr. Michael Hertl, Dekan des Fachbereichs Medizin

+49 6421-58 66201

hertl.dekan@uni-marburg.de


Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Ihre Bewerbungsunterlagen sowie das reichen Sie bitte bis zum 12.04.2026 ausschließlich über untenstehenden Bewerbungs-Button ein.