Ausschreibungs-ID:
fb03-0004-W2TTW3-Religionswissenschaft-2026
Eintrittstermin: 01.04.2027
Bewerbungsfrist: 22.03.2026
Besoldungsgruppe: W2TTW3 HBesG
Befristung:
6 Jahre/unbefristet
Umfang: Vollzeit
Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.
Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Institut für Sozialanthropologie und Religionswissenschaft, ist zum 01.04.2027 eine
zu besetzen.
Die Besetzung erfolgt in der BesGr. W 2 befristet auf 6 Jahre mit Tenure-Track-Option (Entwicklungszusage) auf eine Universitätsprofessur der BesGr. W 3 auf Lebenszeit. Informationen zum Tenure-Track-Verfahren an der Philipps-Universität Marburg finden Sie unter:
.
Derdie Stelleninhaberin soll das Fach Religionswissenschaft an der Philipps-Universität vertreten, das LOEWE-Zentrum „Dynamiken des Religiösen“ () mit einem Fokus auf religiöse Diversität stärken und sich am Aufbau der Schwerpunktallianz „Plurale Wissenskulturen“ am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie mit einem Fokus auf religiöses Wissen in multiplen Krisen beteiligen. Die Professur ist mit der Sozial- und Kulturanthropologie sowie der Empirischen Kulturwissenschaft in gemeinsamen Studiengängen verbunden, die in Zukunft fortzuentwickeln sind. Zudem leitet die Professur die Religionskundliche Sammlung.
Wir suchen eine Person mit Erfahrungen in empirischer Religionsforschung und einem religionswissenschaftlichen Profil, das eine sozial- und kulturwissenschaftliche Ausrichtung mit starkem Gegenwartsbezug aufweist. Für die Mitwirkung am LOEWE-Zentrum und am Aufbau der Schwerpunktallianz „Plurale Wissenskulturen“ sind folgende Arbeitsschwerpunkte erforderlich:
Vorteilhaft ist ferner ein Fokus auf globale Verflechtungen und gelebte Religion. Die Einbindung der Religionskundlichen Sammlung in die Forschung ist wünschenswert.
Dieses Profil soll durch einschlägige, international sichtbare Publikationen und idealerweise Erfahrungen in der Leitung von wissenschaftlichen Sammlungen belegt sein. Erwartet wird die Anschlussfähigkeit an andere Fächer des Fachbereichs sowie an Zentren, an denen der Fachbereich beteiligt ist (insb. Centrum für Nah- und Mittelost-Studien, Zentrum für Gender Studies, Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung). Zwei Jahre nach Stellenantritt werden Kenntnisse in Deutsch auf C1-Niveau vorausgesetzt. Erfahrungen in der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln werden erwartet ebenso wie die Bereitschaft große interdisziplinäre Forschungsprojekte einzuwerben, zu gestalten und in die Zukunft zu führen.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 67, 68 bzw. 70 HessHG. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit Promotion und wissenschaftlichen Leistungen, die durch eine Habilitation bzw. habilitationsäquivalente Leistungen belegt sind. Die Philipps-Universität legt großen Wert auf eine intensive Betreuung der Studierenden und Promovierenden und erwartet eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität.
Kontakt für weitere Informationen Prof. Dr. Sven Opitz
+49 06421 28-24742
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Besetzung des Arbeitsplatzes in Teilzeit sowie eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.
Ihre Bewerbungsunterlagen (inkl. Lehr- und Forschungskonzept) reichen Sie bitte unter Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars () bis zum 22.03.2026 ausschließlich über den untenstehenden Bewerbungs-Button ein.