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Universität Marburg

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Teilzeit, Befristet
Marburg
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Ausschreibungs-ID:
fb20-0100-wmz-2026


Eintrittstermin: nächstmöglich

Bewerbungsfrist: 26.07.2026

Entgeltgruppe: E 13 TV-H

Befristung:
3 Jahre

Umfang: Teilzeit (50 %)


Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Medizin, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, AG Prof. Dr. Reimann – experimentelle Otologie, ist zum nächst möglichen Zeitpunkt befristet auf 3 Jahre, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine drittmittelfinanzierteTeilzeitstelle (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit) als

Wissenschaftlicher Mitarbeiterin (Doktorand*in)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

In diesem DFG-geförderten Projekt untersuchen wir die Funktion des Transmembranproteins TMEM145 in den äußeren Haarzellen der Cochlea. Dieses Protein spielt eine zentrale Rolle bei der Verankerung der Haarzellen an der Tektorialmembran über die sogenannten „tectorial membrane attachment crown“– diese sind für die mechanoelektrische Signaltransduktion im Innenohr essenziell. Wir konnte bisher zeigen, dass die Deletion von TMEM145 zu einem Hörverlust führt, der dem von bekannten TM-AC-Mutationen ähnelt (Derstroff et al, Neuron: doi: 10.1016/j.neuron.2026.03.007). Die Forschung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Abteilung für Neurophysiologie, Arbeitsgruppe Prof. Oliver. Unsere Arbeitsgruppe besitzt fundierte Expertise und Erfahrung in den Bereichen der molekularen Physiologie auditorischer Haarzellen (z. B. Lindner et al., Front Neurosci: DOI: 10.3389/fnins.2023.1162937, Oliver et al., Science: DOI 10.1126/science.1060939; Gor-bunov et al., Nature Commun: DOI10.1038/ncomms4622).

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftliche Dienstleistungen für ein Forschungsvorhabens im Bereich molekulare Zell- und Sinnesphysiologie
  • Betreuung von Seminaren und Praktika in den Studiengängen Humanmedizin und Humanbiologie
  • Erforschung der Funktion des Transmembranproteins TMEM145 in äußeren Haarzellen (OHCs) der Cochlea, insbesondere in Bezug auf die tectorial membrane attachment crowns (TM-ACs)
  • Anwendung hochauflösender bildgebender Verfahren (Superresolution-, Fluoreszenz- und Elektronenmikroskopie) zur Analyse der Haarbündelstruktur und Proteinlokalisation
  • Untersuchung molekularer Interaktionen zwischen TMEM145 und bekannten TM-AC-Komponenten mittels biochemischer Assays und Expressionssystemen

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) in Biologie, Biochemie oder einem verwandten Fach der Lebens- und Naturwissenschaften
  • Erfahrungen mit mindestens einer der genannten experimentellen Methoden sind wünschenswert

Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen eines Promotionsprojekt auf dem Gebiet der Humanbiologie wird erwartet.

Wir bieten:

  • eine intensive Betreuung und fundierte Ausbildung in den genannten Methoden
  • eine ‚state-of-the-art’ technische Ausstattung
  • vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und persönliche Entwicklungsoptionen
  • Sportprogramme beim Zentrum für Hochschulsport

Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stelle für Hochschuldidaktik.


Kontakt für weitere Informationen Prof. Dr. Katrin Reimann

+49 6421-58 66478

Katrin.reimann@staff.uni-marburg.de


Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. im Sinne des § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 26.07.2026 ausschließlich über den unten stehenden Bewerbungs-Button.