Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften
E 13 TV-L
01.01.2027
21.10.2026
75%
befristet bis 31.12.2027
Die Stelle ist dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) zugeordnet.
Das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) geförderte Forschungsprojekt „Gesellschaftliche Räume der Migration“ (GeRäuMig) konzentriert sich auf räumliche Aspekte der Beziehung zwischen Migration und (städtischen) Konflikten und untersucht, wie Wahrnehmungen, gelebte Erfahrungen und der öffentliche Diskurs rund um Migration das sozialräumliche Umfeld prägen und Inklusion und Exklusion vorantreiben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie soziale Gruppen und Einzelpersonen gesellschaftliches Zusammenleben in Deutschland aushandeln und welche Raumproduktion hierfür zentral sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, welche Bedeutung dabei Konflikte haben, die direkt oder indirekt mit Migration zusammenhängen.
Die ausgeschriebene Stelle ist im Fokusmodul des Projekts angesiedelt, das den Rahmen für ein eigenständiges, einjähriges Forschungsprojekt innerhalb der Gesamtziele von „GeRäuMig” bildet. Von dem/der Bewerber*in wird erwartet, dass sie/er ein Konzept für ein klar definiertes und innerhalb des ausgeschriebenen Zeitraums der Stelle realisier- und abschließbares Forschungsprojekt einreicht. Das vorgeschlagene Forschungsprojekt soll sich am thematischen Schwerpunkt des Projekts orientieren und einen eigenständigen Beitrag zu dessen Zielen leisten. Denkbare Forschungsthemen sind migrantische Wissensbestände, Wohnen im Kontext von Fluchtmigration, soziale Infrastrukturen. Bewerbungen mit anderen, darüber hinausgehenden thematischen Schwerpunkten sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht, ebenso werden Forschungsvorhaben, die eine quantitative (Sekundär-)Analyse zum Gegenstand haben, nachdrücklich zur Bewerbung aufgerufen.
Die Stelle umfasst die eigenständige Konzeption und Durchführung des Projekts inkl. Datenerhebung und Auswertung der gesammelten Daten sowie die Einbindung der Ergebnisse in den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs. Die Stelle ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team an vier verschiedenen Projektstandorten.
Wir freuen uns auf Bewerbungen von Postdoktorandinnen sowie von Doktorandinnen, die sich in der Endphase ihrer Promotion befinden.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt GeRäuMig:
Dr. Mert Pekşen
IMIS / GeRäuMig
Seminarstraße 19, 49074 Osnabrück
21.10.2026
Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.
Die Universität Osnabrück setzt sich für Chancengleichheit, Vielfalt und die berufliche Gleichstellung der Geschlechter ein. Wir fördern eine Wissenschafts- und Arbeitskultur, die gerechte Chancen sowie ein diskriminierungsfreies Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld ermöglicht. Dabei streben wir eine gerechte Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen unter unseren Mitarbeitenden an und wirken Unterrepräsentanzen entgegen.
Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Für Rückfragen und Auskünfte stehen Ihnen die Projektleiter*innen PD Dr. Anna-Lisa Müller und Dr. Mert Pekşen gerne zur Verfügung.
Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über das Bewerbungsformular.
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