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Ortsgemeinde Ilbesheim

Öffentlicher Dienst

Von Morschheim haben wir es nicht weit. Doch müssen wir erst die "Verkehrsstränge" überqueren: die Landesstraße, die Eisenbahn, die Autobahn. Und nun sieht die Landschaft anders aus. Nicht Hügel und Täler sind die Sache von Ilbesheim. Vielmehr liegt das Dorf auf einer Hochfläche, "auf dem Gleichen". Einen solchen Anblick gibt es im Gebiet der Verbandsgemeinde nur hier. Parallel verlaufen die Ackerstreifen, auf gleicher Höhe stehen die Häuser. Selbst die Wolken haben sich dieser streifigen Bewegung etwas angeschlossen. Und der Wasserbehälter hatte Mühe, eine Stelle zu finden, von wo aus er die Gemeinde gut bedienen konnte.
Tischeben ist die Hochfläche aber nicht. Und einige Ausdehnung hat sie nur in Richtung Osten. Im Süden sorgt der Leiselsbach für Abwechslung, im Westen die Selz, im Norden, schon auf rheinhessischem Gelände, die Senke von Freimersheim.
Herrlich ist die Erde, die wir unter die Füße kriegen. Ein lockerer, krümeliger Lößboden, die "Ilbesheimer Lößschwelle". Die Bodengüte erreicht hohe bis sehr hohe Werte. Weizen, Braugerste, Zuckerrüben gedeihen prächtig. Landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe sind noch vorhanden.

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Ortsgemeinde Immesheim

Öffentlicher Dienst

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Ortsgemeinde Isenburg

Sonstiges

Die im Landkreis Neuwied gelegene Ortsgemeinde Isenburg bildet mit vier weiteren Ortsgemeinden und der Stadt Dierdorf die Verbandsgemeinde Dierdorf.

Die Ortsgemeinde Isenburg liegt auf halber Wegstrecke zwischen Bendorf (Rhein) und Dierdorf (Westerwald) im Sayntal.
Die Gemeinde ist ein landschaftlich äußerst reizvoll gelegener Ort. Von den Anhöhen hat man einen herrlichen Ausblick auf den historischen Ortskern.
Das Dorf hat durch seine Topografie eine besonders interessante Lage. Vier Bachläufe sorgen für eine besondere Zertalung.
Die höchste Erhebung ist der Iserkopf mit 313 m über NN.

Man erreicht Isenburg von Koblenz oder Neuwied kommend ab Bendorf über die B 413 nach 7 km, oder von der A 3 (Ausfahrt Dierdorf) über Kleinmaischeid nach etwa 4 km.

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Ortsgemeinde Jakobsweiler

Öffentlicher Dienst

Dieses kleine Dorf, ganz nahe am Donnersberg-Massiv, hat eine idyllische Lage. Eingekuschelt ist es in ein Tal, das bei aller Kleinheit noch wieder unterteilt ist in Seitentäler, so dass sich ein lebhaftes Auf und Ab ergibt.
Der Kirchturm erhebt sich aus den horizontalen Linien der Dächer. Eng die Straßen, verwunschene Ecken allenthalben. Das Ganze umgeben von den schützenden Anhöhen, auf denen Edelkastanien stehen und Obstbäume.
Es ist wohl kein Zufall, dass gerade dieses Dorf und seine Umgebung durch die liebevolle Darstellung von Susanne Faschon einen Platz der Literatur gefunden hat. Jakobsweiler kann man per Auto nur über zwei Seitenverbindungen erreichen, die von Straßen nach Dannenfels abzweigen.
Sehr abwechslungsreiche Feldwege laden zum Spaziergang ein, hinüber nach Steinbach, nach Bennhausen, im Bachtal hinunter nach Weitersweiler oder steil in die Höhe zum Berg.

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Ortsgemeinde Jünkerath

Öffentlicher Dienst

Der Ort Jünkerath mit seinem Ortsteil Glaadt hat ca. 1800 Einwohner und ist direkt an der über 150 Jahre alten Bahnlinie Köln – Trier gelegen. Am 27. Februar 1930 wurde der Ort Jünkerath offiziell gegründet. Somit feierten wir im letzten Jahr, der Corona Pandemie geschuldet leider nur gedanklich, das 90-jährige Bestehen des Ortes. Gewachsen ist der Ort aus dieser Zeit heraus durch die bereits von Graf Salentin Ernst von Manderscheid-Blankenheim (Namensgeber unserer Grund- & Realschule Plus) 1687 gegründete Eisenhütte, die spätere „Jünkerather Gewerkschaft“. Ein weiterer Garant für Arbeitsplätze in der Region war die Deutsche Bundesbahn mit Ihrem Bahnbetriebswerk und dem Rangierbahnhof zur Zugbildung. Zur Schaffung von Wohnraum für die Beschäftigten baute die Rheinische Eisenbahngesellschaft die Eisenbahnersiedlung „Neue Kolonie“, den heutigen Burgbering, der in diesem Jahr 100 jähriges Bestehen feiert. Somit ist der Ort mit dem Bedarf an immer mehr Arbeitskräften gewachsen und erstreckt sich heute wie ein langgezogenes Band an der Bahnlinie und dem Kyllufer entlang.

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Ortsgemeinde Kappel

Öffentlicher Dienst

Die erste urkundliche Erwähnung Kappels erfolgte 1091 in einer Schenkung Kaiser Heinrich III. an das Hochstift Speyer. Mehrere römische Landsiedlungen lagen südlich und östlich des Ortes, weswegen man annimmt, dass der Ort wesentlich älter ist. Kappel liegt an einer Kreuzung zweier wichtiger Straßen, der Hunsrückhöhenstraße und der Straße von Kirn an der Nahe zur Mosel nach Zell. Beide Straßen gehen auf römisch und keltische Wegeverbindungen zurück. Der Turm der evangelischen Kirche ist im Untergeschoss möglicherweise noch romanisch. Das Langhaus wurde 1747 neu erbaut, der Turm erhielt eine Barockform. Die Glocken stammen von 1779. Die Kirche war von ihrer Erbauung ab bis 1899 eine Simultankirche. Die katholische Kirche wurde 1898/99 in neugotischem Stil nach den Plänen des Kölner Architekten Eduard Endler errichtet. In der Kirche befindet sich ein Steinrelief aus dem 17. Jahrhundert, das die Grablegung Christi darstellt. In der Kastellauner Straße steht ein sehenswertes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das Heimathaus "Krone". Die fast 200 Jahre betriebene Gaststätte beherbergt heute ein kleines Museum. Die Besucher bekommen einen Einblick in die baulichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensverhältnisse auf dem Land im 19. Jahrhundert mit teilweise originalen Möbeln aus der Zeit um 1890-1920

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Ortsgemeinde Kirrweiler

Öffentlicher Dienst

Kirrweiler ist die ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Speyer. In ihren Mauern befand sich das bischöfliche Oberamt mit einem großzügigen Wasserschloss. Reste der alten Ortsummauerung zeugen von der reichen Vergangenheit und bilden heute die stimmungsvolle Kulisse für einen traumhaften Urlaub. Barocke Anwesen, alte und moderne Winzerhöfe und blumenbewachsene Fassaden prägen das Bild. Heute leben in Kirrweiler ca. 2.100 Einwohner. Rund 600 Hektar Weinberge bilden ein Rebenmeer rund um den Ort und geben Gelegenheit zu ausführlichen Radtouren und Spaziergängen. Die Verbandsgemeinde Maikammer führt die Verwaltungsgeschäfte der Ortsgemeinde Kirrweiler.

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Ortsgemeinde Kleinmaischeid

Sonstiges

Die im Landkreis Neuwied gelegene Ortsgemeinde Kleinmaischeid bildet mit fünf weiteren Ortsgemeinden die Verbandsgemeinde Dierdorf.
Die Bundesstraße 413 durchquert den Ort von Süd-West nach Nord-West, womit eine gute überörtliche Verkehrsanbindung gewährleistet ist.
Die Kreisstadt Neuwied und das Oberzentrum Koblenz liegen 20 bzw. 25 km entfernt. Sie sind in wenigen Autominuten erreichbar, ebenso die touristischen Ziele an Rhein und Mosel wie im Westerwald (Westerwälder Seenplatte, Kannenbäckerland = Keramikregion).

Die Gemarkung von Kleinmaischeid beträgt 669 ha., wovon ca. 317 ha. Waldfläche und 225 ha. landwirtschaftliche Nutzfläche sind. Innerhalb des Naturparks Rhein-Westerwald lädt ein ausgedehntes Wanderwegenetz zu ausgiebigen Wanderungen durch idyllische Wälder und Bachauen ein.

Ein neues modernes Industrie- und Gewerbegebiet ist vorhanden und erschlossen, in dem sich überwiegend mittelständische Betriebe und Handwerksbetriebe niedergelassen haben.

Der Sportplatz ist erneuert, zusätzlich entstand ein Mehrzweckspielfeld (Basketball, Volleyball, Tennis etc.) und ein neuer Spielplatz. Eine Skate-Anlage mit Half Pipe und Jump Ramp wurde angelegt.
Eine Skulptur wurde am damaligen Mittelpunkt Europas errichtet: Mit einer 3,50 Meter hohen Skulptur in Form eines Zirkels zeigte die Gemeinde Kleinmaischeid im Westerwald , dass sie der geographische Mittelpunkt der Europäischen Union war. Der damalige Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) weihte das Denkmal am Sonntag 10.10.2004 ein. Das Objekt sei „ein Symbol für Weltoffenheit, Toleranz und gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit“, sagte der damalige Ministerpräsident am Morgen bei seinem Besuch in Kleinmaischeid.

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Ortsgemeinde Kludenbach

Öffentlicher Dienst

Erstmals schriftlich erwähnt wird Kludenbach 1173 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Springiersbach (Ritter Richard von Clodenbach). Vor- und frühgeschichtliche Grabhügel bei der Höhe 466, südlich von Kludenbach zeugen von frühen menschlichen Spuren. Kludenbach lag im sponheimischen Amt Kirchberg. Die Grafen von Sponheim besaßen einen Hof zu Kludenbach. Die Zehntrechte hatten die Grafen von Sponheim und Ritter von Wildberg. Nordwestlich von Kludenbach lag die Wüstung "Lampenrode". Es wird vermutet, dass die heutige Lampertsmühle ein Relikt dieser 1310 erstmals urkundlich erwähnten Siedlung war. Im 19. Jahrhundert wurde östlich der B 421 Erz abgebaut.

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Ortsgemeinde Knittelsheim

Öffentlicher Dienst

Ein Dorf mit Historie und Gemütlichkeit Die mit rund 1050 Einwohnern kleinste Gemeinde der Verbandsgemeinde ist ein beschauliches Dorf mit historisch gewachsenem Ortskern und liegt am Rande der Queichau. Ehemals von Landwirtschaft geprägt, hat sich Knittelsheim zu einer vorbildlichen Wohngemeinde entwickelt. Durch die Erschließung des Neubaugebietes „Im Mittelsand“ wurde Wohnraum für junge Familien geschaffen. Aktive Bürgerinnen und Bürger gestalten ein reges DorflebenWillkommen in Knittelsheim Der „Römerplatz“ mit der Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1816 bildet die Ortsmitte. Hier findet man reizvolle historische Fachwerkshäuser und einen alten Bestand an Kastanienbäumen. Eine Besonderheit Knittelsheims sind die Queichtalwiesen zwischen Knittelsheim und Ottersheim. Sie werden an insgesamt 6 Tagen im Jahr bewässert. Eine seit über 500 Jahren praktizierte Technik, bei der die Queich an mehreren Stellen angestaut und das Wasser über Bewässerungsgräben in die Wiesen geleitet wird. Diese Bewässerung sichert den Landwirten gute Heuernten, und es können Pflanzen und Tiere hier leben, die auf Feuchtigkeit angewiesen sind. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Weißstorchs, der seit 2001 wieder erfolgreich brütet – auch mit Unterstützung der Storchenfreunde Knittelsheim, die allein zwölf Nester angelegt und zwei Webcams installiert haben, mit denen man die Störche gut beobachten kann. Die Knittelsheimer „Katzen“, wie sie sich selbst nennen, werden ihrem Ruf gerecht und sind, wie es ihr Name vermuten lässt, sehr agil und vielseitig engagiert. Alle zwei Jahre küren sie anlässlich der Knittelsheimer Kerwe das „Knillsemer Kätzel“ als Symbolfigur der Gemeinde. Bei ihren zahlreichen öffentlichen Auftritten repräsentiert diese Hoheit anmutig das über 1200 Jahre alte, historisch gewachsene Dorf. Neben sportlichen Wettkämpfen, nicht zuletzt auf dem Fußballplatz, wird in Knittelsheim auch gerne gefeiert. Die Gemeinde ist bekannt für ihr Flammkuchenfest, das bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Johannisfeuer seinen Höhepunkt erreicht.

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Ortsgemeinde Knopp-Labach

Sonstiges

Knopp-Labach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an.

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Ortsgemeinde Kordel

Öffentlicher Dienst

Kordel mit seinen rund 2300 Einwohnern liegt sehr idyllisch in einem Talkessel der unteren Kyll. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Burg-Ramstein und Hochmark sowie der 1953 eingegliederte Ortsteil Kimmlingen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1023. Zeugnisse der Kordeler Geschichte sind jedoch wesentlich älter als ein Jahrtausend, sie gehen bis in die späte Altsteinzeit zurück.

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Ortsgemeinde Kriegsfeld

Öffentlicher Dienst

Wenn man von Rheinhessen herüberkommt, ist Morschheim die erste Ortsgemeinde. Die L 401 führt dicht am Dorf entlang. Früher gab es natürlich keine Umgehung. Vielmehr ging die große Straße Napoleons direkt durch den Ort. Nach wie vor heißt sie dort Kaiserstraße.
Einen besseren Überblick bekommen wir, wenn wir Morschheim von der Waldseite her betrachten. Es zieht sich nämlich gemächlich einen Abhang hinunter. Die Gassen enden bei einem schönen Aussichtspunkt, von wo man, kastanienbeschattet, weit ins Tal hinabblicken kann.
Dieses Tal hat sich die Selz im Laufe der Zeit herausgebuddelt. Das Ortsbild wird von Baumgruppen aufgelockert. An den Seiten hat sich Morschheim Neubaugebiete zugelegt. Die Kirche sitzt wie eine vorsichtige Glucke unter den Häusern.
Schnell ist man von hier aus in Kirchheimbolanden oder in Alzey, den beiden naheliegenden Städten. Nur muß man in jedem Falle "hinunter", in eine Senke nämlich. Das Dorf hingegen, bei 300 Metern, liegt "oben".

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Ortsgemeinde Krähenberg

Sonstiges

Hübner aus Wiesbach zogen schon im 16. Jahrhundert auf die Höhe. Der Ort lag lange an den Quellen des Berghangs und hieß Kreehenborn. Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1589 bei der Änderung der Besitzverhältnisse von Sickingen an Zweibrücken.

Bedeutung bekam der Ort im Jahrt 1869 als ein Meteorit in der Größe eines Laibes Brot in der Gemarkung einschlug. Der kleinste Ort der Verbandsgemeinde ist auch heute noch von der Landwirtschaft geprägt.

Die gesamte Gemarkungsfläche beträgt 440 ha, davon ca. 154 ha Wald.

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Ortsgemeinde Kuhardt

Öffentlicher Dienst

Die Ortsgemeinde Kuhardt liegt in der Südpfalz im Landkreis Germersheim und gehört zur Verbandsgemeinde Rülzheim.

Zur Ortsgemeinde gehört auch die KiTa „Schatzkiste“, der für die Unterhaltung der Gebäude und öffentlichen Flächen verantwortliche Bauhof, die Cohartis-Grundschule sowie die Betreuende Grundschule. Mit rund 2.000 Einwohnern ist das ehemalige Tabak- und Zieglerdorf heute eine attraktive Wohngemeinde, die für ihren starken Gemeinschaftssinn und ihr aktives Vereinsleben bekannt ist.

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Ortsgemeinde Langsur

Öffentlicher Dienst

An der Sauermündung liegt die Gemeinde Langsur, zu der die Ortsteile Metzdorf, Grewenich, Mesenich

und Wasserbilligerbrück zählen.

Die erste urkundliche Erwähnung fand Langsur 978 unter der Bezeichnung "Longasura" als Schenkung von Erzbischof Egbert an die St.-Maternus-Kirche in Trier. "Sura" bezeichnet vermutlich den Flussnamen der Sauer, mit "longa" ist die langgestreckte Form des Ortes gemeint. Die Ursprünge liegen jedoch viel weiter in der Vergangenheit, wie prähistorische Funde aus der Jungsteinzeit belegen. Aus römischer Zeit stammen Funde wie der Kopf einer Bacchusstatue und römische Ziegelreste, die in der Nähe der Langsurer Kirche gefunden wurden. Die Herrschaft der Römer wurde 481 durch Chlodwig I. endgültig beendet und Langsur dem fränkischen Reich eingegliedert.

Heute ist Langsur die größte Weinbaugemeinde der Verbandsgemeinde Trier-Land. Angebaut wird in erster Linie der Elbling, der auf eine römische Rebe zurück zu führen ist.

Die traditionell guten Verbindungen zum Nachbarland Luxemburg manifestieren sich u. a. auch durch gemeinsame Projekte wie das am luxemburgischen Sauerufer gelegene Internationale Abwasserklärwerk Mompach/Trier-Land oder das deutsch-luxemburgische Feuerwehrgerätehaus in Born, das die Wehren aus Born/Lux. und Metzdorf gemeinsam nutzen. Und die gemeinsam betriebene Deutsch-Luxemburgische Tourist-Information in Wasserbilligerbrück.

Langsur ist durch mehrere Brücken mit dem Nachbarland Luxemburg verbunden. Architektonisch besonders auffällig ist die Radweg- und Fußgängerbrücke in Metzdorf. Neben der Pfarrkirche in Langsur ist der Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert sehenswert, der auch als Veranstaltungsort genutzt wird. Beachtenswert sind des Weiteren die Kirchen in den Ortsteilen Grewenich und Mesenich sowie der Kirchturm

in Metzdorf, der aus dem 12. Jahrhundert stammt.

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Ortsgemeinde Laufersweiler

Öffentlicher Dienst

Erste Siedlungsspuren auf der Gemarkung von Laufersweiler sind in der Bronze- und Hallstattzeit (1800-600 v. Chr.) zu datieren. Laufersweiler wurde erstmals 1283 urkundlich erwähnt und gehörte zum Hochgericht Rhaunen. Die Katholische Kirche wurde 1842 erbaut, aufgrund dessen, dass die Vorgängerkirche 1839 durch einen Brand zerstört wurde. Das ehemalige Rahaus "Auf der Linde" steht in direkter Nähe zu der Kirche. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ein sehr markanter Vorbau auf der Nordostseite diente in früherer Zeit dem "fahrenden Volk" als Unterstand. Über dem Satteldach erhebt sich der Glockenstuhl mit der alten Dorfglocke von 1841. Die Gemeinde nutzte das Gebäude als Spritzenhaus, Gefängnis und Backhaus. Heute wird das alte Rathaus für Familienfeierlichkeiten und als Versammlungsraum genutzt. In Laufersweiler befindet sich die einzige noch erhaltene Synagoge des Rhein-Hunsrück-Kreises. Seit dem 18. Jahrhundert ist für Laufersweiler eine jüdische Gemeinde nachweisbar. Erstmals bezeugt ist eine Synagoge im Jahre 1825. Diese wurde in der Progromnacht am 09. November 1938 innen völlig zerstört, aber wegen der hohen Brandgefahr für die umliegenden Anwesen nicht angezündet. 1955 erwarb die Gemeinde das Grundstück. Die Synagoge wurde im April 1985 unter Denkmalschutz gestellt. 1986 erfolgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten.

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Ortsgemeinde Lautersheim

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Ortsgemeinde Lautzenhausen

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Zahlreiche frühe Siedlungsspuren auf der Gemarkung Lautzenhausen belegen, dass das Gebiet schon lange vor der urkundlichen Ersterwähnung des Dorfes besiedelt war. Die Bodenfunde reichen zurück in die Eisenzeit. Erstmals urkundlich erwähnt wird Lautzenhausen in einer Urkunde von 1338. Die Grafen von Sponheim, die als Besitzer der Burg Dill unter anderem auch in Lautzenhausen Herrschaftsrechte ausübten, übertrugen Teile der Burg mit den dazugehörigen Orten dem mächtigen Erzbischof Balduin von Trier. Bis in die 50er Jahre war der Ort landwirtschaftlich geprägt, mit dem Bau des Flughafen Hahns, wurde diese Entwicklung jedoch grundlegend verändert. Dieser Umbruch hinterlässt bis heute Spuren im Ort Lautzenhausen; durch Bevölkerungszuwachs und Ausweisung von Bau- und Gewerbeflächen sowie Zuwächse von Verkehrsströmen. Trotz diverser Veränderungen im Umfeld Lautzenhausens, sind doch noch viele dörfliche Strukturen erhalten geblieben.

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Ortsgemeinde Leimersheim

Öffentlicher Dienst

Die Ortsgemeinde Leimersheim liegt in der Südpfalz im Landkreis Germersheim und gehört zur Verbandsgemeinde Rülzheim.

Leimersheim verfügt über eine Kindertagesstätte, eine Grundschule, eine Betreuende Grundschule sowie einen gemeindeeigenen Bauhof zur Unterhaltung der öffentlichen Gebäude und Flächen. Mit rund 2.600 Einwohnern verbindet die Gemeinde ihre traditionsreiche Geschichte als ehemaliges Fischerdorf am Rhein mit einer hohen Lebensqualität und einem aktiven Vereinsleben.

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